Rothosen-News

TRANSFERNEWS

Photo: GEPA pictures/ David Bitzan

Mit sofortiger Wirkung verlässt uns unsere Nummer 30 Tom Zimmerschied und wechselt in die 3. Deutsche Liga zum Hallescher FC. In der vergangenen Saison erzielte er insgesamt 14 Scorerpunkte und hat damit einen wesentlichen Teil zu der erfolgreichen Saison beigetragen.

Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft!

Eric Orie ist neuer Trainer der Rothosen

(c)Stiplovsek

Der FC Mohren Dornbirn 1913 hat Eric Orie als neuen Trainer der Kampfmannschaft verpflichtet. Der 53-jährige Übungsleiter geht damit in seine zweite Amtszeit als Cheftrainer auf der Birkenwiese, nachdem er bereits von November 2016 bis Juni 2017 an der Seitenlinie tätig war.

Zum Ende seiner ersten Amtszeit wechselte er als Co-Trainer von Damir Canadi zu Atromitos Athen und begleitete diesen auch zum 1. FC Nürnberg. Nun kehrt der Niederländer zu den Rothosen zurück. Orie steigt am 14. Juni mit seiner neuen Mannschaft ins Training ein, bis dahin wird er intensiv in die Kaderplanung für die neue Saison eingebunden sein.

Eric Orie: “Ich freue mich sehr, dass ich wieder zurück beim FC Dornbirn bin. Ich möchte mit dem Team die erfolgreiche Arbeit von Markus Mader fortsetzen und bedanke mich beim Vorstand für das Vertrauen. Ich danke auch dem 1. FC Nürnberg für die Loyalität und dass der Verein mir diesen unkomplizierten Wechsel möglich gemacht hat!“

Peter Handle, Sportlicher Leiter FC Dornbirn: „Wir sind glücklich, dass wir so schnell einen neuen Trainer präsentieren können. Nach einem sehr intensiven Gespräch hat sich Eric Orie entschieden den von uns eingeschlagenen Weg mitzugehen. Aufgrund seiner nationalen und internationalen Erfahrung kann er im Team sicher neue Impulse und Reize setzen, die uns sportlich wieder einen Schritt nach vorne bringen können. Er ist ein Kenner unseres Vereins, der Liga und hat ein weitreichendes Netzwerk, das unserem Verein sicher hilfreich sein kann.

Transfernews

(c)GepaPictures

Lukas Allgäuer verlässt nach sechs Jahren den FC Mohren Dornbirn 1913. Der 27-Jährige wechselte 2016 vom SCR Altach auf die Birkenwiese und bestritt wettbewerbsübergreifend 146 Spiele für die Rothosen.

Lukas gewann mit dem FCD zweimal den VFV-Cup, die Hallenmasters in Wolfurt und wurde 2019 Meister in der Regionalliga West, worauf der Aufstieg in die 2. Liga folgte. Der Außenverteidiger überzeugte defensiv mit hervorragendem Stellungsspiel und setzte offensiv viele Akzente, was sich an seinen vielen Vorlagen erkennen lässt.
„Nach sechs schönen und erfolgreichen Jahren beim FC Dornbirn habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden, einen Schritt kürzer zu treten. Ich möchte mich beim Vorstand, dem Trainer- und Betreuerteam, den Mitspielern und den Fans ganz herzlich für diese unvergessliche Zeit bedanken. Die Cupsiege und der Meistertitel mit Aufstieg in die 2. Liga werden mir immer in bester Erinnerung bleiben. Dem FC Dornbirn wünsche ich weiterhin viel Erfolg für die kommenden Jahre“, verabschiedet sich Allgäuer von den Rothosen.

Andreas Genser erachtet den Abgang von Allgäuer als schweren Verlust: „Der gesamte Vorstand möchte sich bei Alge für sechs sehr erfolgreiche Jahre bedanken. Mit Lukas als Stammspieler wurden wir mehrmals VFV-Cupsieger und Meister in der Regionalliga West. Darüber hinaus war „Alge“ mit seiner Zuverlässigkeit und seiner offenen Art eine enorme menschliche Bereicherung für die Mannschaft und den gesamten Verein. Daher tut uns der Abgang natürlich leid, dennoch wünscht der Verein Alge alles Gute für seine sportliche, berufliche und private Zukunft, die Tore stehen für unsere langjährige Nummer 20 immer offen!“

Neues Spiel – neues Glück

(c)GepaPictures

Markus Mader verlässt den FC Mohren Dornbirn 1913 auf eigenen Wunsch und wechselt zum Lokalrivalen Austria Lustenau. Der 53-jährige Übungsleiter äußerte am Freitagmittag gegenüber dem Vorstand den Wunsch, seinen bis Sommer 2022 laufenden Vertrag aufzulösen, um bei Austria Lustenau zu unterschreiben. Nachdem der Vorstand des FC Mohren Dornbirn 1913 diesem Wunsch entsprach, verlässt Mader nach vier Jahren die Rothosen.

„Die Entscheidung ist mir sehr schwergefallen, für mich stellt der Wechsel zu Austria Lustenau aber den nächsten Schritt ins Profigeschäft dar. Es waren vier wunderbare Jahre auf der Birkenwiese, in denen wir gemeinsam mit dem Vorstand und den Spielern viel erreicht haben. Dennoch habe ich gespürt, dass ich eine Veränderung brauche, weshalb ich mich für den Wechsel entschieden habe“, meint Mader zu seinem Abschied.

Für den Sportlichen Leiter des FC Mohren Dornbirn 1913 Peter Handle kam die Entscheidung überraschend: „Das ist eine Hiobsbotschaft, mit der niemand im Verein gerechnet hat. Es ist sehr ungünstig, da Mader eng in die weit fortgeschrittene Kaderplanung eingebunden war. Die Trainersuche ist bereits in vollem Gange, wir brauchen einen Trainer, der zum Verein und dessen Philosophie passt und den eingeschlagenen Weg weitergeht. Unabhängig vom Trainerwechsel wollen wir kommende Saison eine gute Rolle in der 2. Liga spielen!“

Währenddessen haben Timo Friedrich und Mario Jokic ihre Verträge verlängert. Die beiden Defensivspieler zählten in der vergangenen Saison zum Stammpersonal und werden in der kommenden Saison tragende Rollen spielen.

„Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung beim FC Mohren Dornbirn 1913, da ich mich in der FCD-Familie pudelwohl fühle. Ich bin schon heiß auf die neue Saison, in welcher wir als Mannschaft die Leistungen der vergangenen Saison bestätigen wollen“, äußert sich Außenbahnspieler Timo Friedrich zu seiner Unterschrift.

SAISONFAZIT

(c)GepaPictures

Als von vielen Buchmachern und Experten gehandelter Abstiegskandidat ging der FC Mohren Dornbirn 1913 in die 2. Liga Saison 2020/2021. Doch mit Mentalität, Kampfgeist und einer klaren taktischen Struktur konnte die vergangene Saison, in der das Team Höhen wie Tiefen gemeinsam durchging, mit mehreren Vereinsrekorden abgeschlossen werden.

Am 1. November 2020 feierte der FCD den ersten Derbysieg gegen Austria Lustenau seit über einem Jahrzehnt. Es war der erste Auswärtserfolg gegen den Lokalrivalen seit über 28 Jahren. Die Auswärtsstärke erwies sich für das Team von Markus Mader als äußerst wertvoll, holte man starke 26 Zähler auf fremdem Terrain, womit die Rothosen in der Auswärtstabelle den 5. Rang belegen.

Auch das Derby auf der Birkenwiese konnte mit 2:0 gewonnen werden, was gleichbedeutend mit dem ersten Derby-Doppelpack der Vereinsgeschichte war.
Der 7. Tabellenplatz bedeutet das beste Saisonergebnis, welches der FCD im neuen Jahrtausend erzielen konnte. Mit 38 Punkten erzielte man vier mehr als in der Vorsaison und stellte dadurch einen neuen vereinsinternen Punkterekord auf.

Damit beenden die Rothosen die zweite Saison in der zweithöchsten Spielklasse auf einem einstelligen Endrang in der oberen Tabellenhälfte. Zum ersten Mal im 21. Jahrhundert ist der FC Mohren Dornbirn 1913 die zweitbeste Mannschaft Vorarlbergs hinter Bundesligist SCR Altach, konnte man Austria Lustenau um sechs Tabellenplätze und acht Punkte distanzieren.

Dadurch dürfen sich die Rothosen nun als die beste Amateur-Fußballmannschaft Österreichs bezeichnen, was den Abschluss einer herausragenden Saison krönt. Ein Wehrmutstropfen bleibt, leider konnten die Erfolge nicht mit den eigenen Fans gefeiert werden.

FC Dornbirn verliert gegen FAC Wien mit 0:4

Mit einer Heimniederlage von 0:4 gegen FAC Wien verabschiedeten sich die Mannen von Trainer Markus Mader in den Sommerurlaub. Die Krönung einer starken Meisterschaft und die Demonstration der eigenen Stärke blieb aus. FC Dornbirn ist das schlechteste Heimteam der 2. Liga. Immerhin steht man in der Endabrechnung acht Zähler vor dem Lokalrivalen Austria Lustenau.

Der FC Mohren Dornbirn hat sich aber in der extrem schweren zweiten Saison in der 2. Liga etabliert und ist mittlerweile die klare Nummer zwei im Vorarlberger Profifußball. Die Hiobsbotschaft kam vor den letzten 90 Minuten: Der siebenfache Torschütze Tom Zimmerschied, Timo Friedrich und Hamed Saleh mussten aus gesundheitlichen Gründen passen. Schon nach einer halben Stunde lag der Hausherr mit zwei Toren Differenz im Rückstand, die Partie war gelaufen. Pech für Stürmer Deniz Mujic, als sein Schuss nur an die Torumrandung ging (88.). Derselbe Spieler konnte aus seinen Möglichkeiten kein Kapital daraus schlagen (55./57.). Trotz allem FC Dornbirn wird am Ende Siebenter auch wenn die 40 Punkte Schallmauer nicht fällt. weiterlesen