Ländle-Derby gegen den FC Hard endet 2:2-Unentschieden

+++ Starker Kirchmann rettet Rothosen einen Punkt ++ Banoglu, der bis dahin beste Mann am Platz, sieht nach Schwalbe und vermeintlicher Schiri-Kritik die Gelb/Rote Karte ++ Lampert und Honeck wieder mit toller Vorstellung ++ Sönmez stand (Fersen-Verletzung im Abschlusstraining) nicht im Kader – Domig als Zehner bärenstark! ++ Nächste Woche an Maria Himmelfahrt geht’s nach Salzburg zur Austria +++

Christoph Domig bot eine starke Leistung als 10er

Christoph Domig bot eine starke Leistung als “10er”

In beiden Lagern wurde nach dem Spiel über den Schiedsrichter diskutiert. Dabei gab es tatsächlich zwei Spielszenen bei denen man auch anders entscheiden hätte können bzw. müssen. Die Eine in Minute 25 als der bis dahin beste Mann am Platz, Can Kevin Banoglu, nach einer klaren Schwalbe, gerechtfertigt zuerst Gelb sah und beim weg laufen wegen vermeintlicher Kritik die Gelb/Rote Ampelkarte ausfasste…was wirklich gesagt oder nicht gesagt wurde, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Wie auch immer: in einem hitzigen Derby muss hier einfach mehr Fingerspitzengefühl gezeigt werden! Die Zweite, spielentscheidende Szene kurz vor Schluss, als Einwechselspieler Elvis Alibabic den vermeintlichen Siegtreffer markierte (85.). Der Linienrichter zeigte zur Verwunderung vieler aber Abseits…

Nun aber zum sportlichen: Der Gegner legte gut los und kam in den ersten 10 Minuten zu zwei guten Torchancen. Die erste hielt Dominik Lampert bravourös und bei der zweiten legte er Beck nieder. Logische Folge: Strafstoß für die Harder. Fleisch versenkte diesen zur 0:1-Führung  (7.). Dann übernahmen unsere Rothosen aber das Kommando auf dem Rasen. Zuerst scheiterte noch der stark spielende Manuel Honeck zweimal am Gästekeeper (11./13.). Dann sah Can Kevin Banoglu die bereits erwähnte Ampelkarte (25.).

Der verdiente Ausgleich

In Minute 33 fiel dann endlich der verdiente Ausgleich: Jan Gmeiner kann im Strafraum nur mehr Regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß versenkte Semih Yasar locker zum 1:1-Ausgleich. Anschließend musste unsere „Nummer 23“ noch zweimal einen Ball parieren ehe SR Bode zum Halbzeittee pfiff.

Keine Auswechslungen zur Halbzeit

Die zweite Halbzeit brauchte eine gute Viertelstunde bis sie in Schwung kam. Der beste Harder Spieler, Ex-FCD-Spieler Marcel Riedeberger, vernaschte zuerst Marc Kühne und schob dann den Ball in die Maschen (60.). Tormann Dominik Lampert war dabei chancenlos. In der 75. Spielminute schloss der beste FCD-Verteidiger an diesem Nachmittag, Stefan Kirchmann, einen schön herausgespielten Angriff sehentswert mit einem Flachschuss ins lange Eck ab. Kurz vor Schluss dann noch der vermeintliche Siegtreffer durch den eingewechselten Elvis Alibabic (85.). Doch wie erwähnt entschied der SR auf abseits. Das war dann die letzte Szene im Spiel.

Fazit: Unsere Elf bleibt auch nach der dritten Runde im Keller der Tabelle. Sie zeigte aber in allen Mannschaftsteilen bereits viele Verbesserungen. Der erste Sieg wird bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Vielleicht bereits kommenden Donnerstag wenn der Gegner auswärts Austria Salzburg heißt. Spätestens beim nächsten Heimspiel am 17. August 13 um 18 Uhr gegen Aufsteiger Eugendorf muss ein Dreier her!

 

FC Mohren Dornbirn 1913 – FC Hard 2:2 (1:1)
Stadion Birkenwiese, 800 Zuschauer, SR Bode

Torfolge: 7. 0:1 Fleisch (Elfmeter), 33. 1:1 Semih Yasar (Elfmeter), 60. 1:2 Riedeberger, 75. 2:2 Stefan Kirchmann

Gelbe Karten FCD: 6. Dominik Lampert, 25. Can Kevin Banoglu, 45. Patrick Pircher, 63. Elvis Alibabic
Gelb/Rote Karte FCD: 25. Can Kevin Banoglu (Schiri-Kritik (?))

FC Mohren Dornbirn 1913:
Dominik Lampert; Marc Kühne, Patrick Pircher, Alexandar Petkovic, Stefan Kirchmann; Simon Walch (60. Johannes Hirschbühl), Christoph Domig, Can Kevin Banoglu, Semih Yasar; Jan Gmeiner (60. Elvis Alibabic), Manuel Honeck

FC Hard:
Türr; Riedeberger, Beck, Yilmaz (61. Oguzhan), Steinhauser (88. Schnellrieder), Winner, Mentin, Santin, Fleisch, Minoretti, Altuntas

Tolle Impressionen findet ihr in unserer Galerie 2013/14 – Fotograf: Dietmar Stiplovsek

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