Hochverdienter 3:0-Sieg der Rothosen im VFV-CUP-FINALE

VFV-CUP-Sieger 2011/2012 - Titelverteidiger FC Mohren Dornbirn 1913!

VFV-CUP-Sieger 2011/2012 - Titelverteidiger FC Mohren Dornbirn 1913!

+++ Einen besonderen Dank muss man Hohenems-Sportstadtrat Friedl Dold aussprechen, der zum Gelingen der Siegesfeier ein FCD-Zelt, ein großen super Buffet und Getränke für alle Kaderspieler, ehrenamtlichen Funktionäre und Fans zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank! +++ Die Highlights des VFV-Cup-Spiel gibts auf: Ländle.tv und ländlekicker.at zu sehen +++

 

Als vierter Ländleklub wiederholte FC Dornbirn in der langen Geschichte des heimischen Pokalbewerb seinen Vorjahressieg. Die begehrteste Trophäe bleibt zwölf weitere Monate in der größten Stadt Vorarlbergs. Wolfurts Kämpferherz gepaart mit teilweise guten Spielzügen wurde nicht belohnt. Die Messestädter feierten den zweiten Pokaltriumph in der Vereinsgeschichte und werden ihn zum 100 Jahr-Jubiläum wieder verteidigen. Die Schützlinge von Erfolgscoach Peter Sallmayer hatte anfangs Probleme, ließ dem Außenseiter viel Spielraum im Mittelfeld. Allerdings war FCD-„Teufelskerl“ Joshua Ndybisi einfach nicht zu bezwingen. Schon zur Pause war das Endspiel zugunsten der Rothosen entschieden. Bezeichnenderweise erzielten beide Dornbirn-Tore die mitaufgerückten Abwehrspieler Patrick Schäfer und Dominik Heidegger.

 

Dann schwächte sich Underdog Wolfurt kurz nach Wiederbeginn selbst, als der Spielmacher binnen einer Minute zweimal foulte und dafür fragwürdig vom Platz musste. Der Rest war nur mehr Formsache. Der eingewechselte Esref Demircan besorgte den 3:0-Endstand. Dornbirn spielte dann seine spielerische Überlegenheit aus. Neben drei Traumtoren verhinderte gleich dreimal die Torumrandung einen weiteren zählbaren Erfolg der Messestädter. Das FCD-Quartett Akif Cengiz, Kevin Dold, Johannes Hirschbühl, Reinaldo Ribeiro und Direnc Borihan stand schon in der letztjährigen Cupsieger-Mannschaft und durfte zum zweiten Mal jubeln. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel im Lager der Rothosen kein Ende. Eine Megasaison für Dornbirn, Platz drei in der Meisterschaft und die erfolgreiche Titelverteidigung im VFV-Cup steht auf der Habenseite. Letztendlich hat sich doch der Spielwitz gegenüber Kämpferherz durchgesetzt. Das dezimierte Wolfurt konnte aber erhobenen Hauptes das Spielfeld Herrenried verlassen. Die Hofsteigtruppe muss weiter auf den zweiten Pokalsieg warten. (tk)

 

 

DER „SPIELFILM“

1.: Wolfurt-Spieler Tobias Neubauer prüft FCD-Goalie Joshua Ndybisi.

16.: Ein Freistoß von Serkan Aslan knapp drüber.

20.: Dornbirn-Tor durch Dejan Stanojevic fand wegen Foul am Goalie Fetz keine Anerkennung.

24.: Ein gefühlvoller Heber von Dejan Stanojevic an die Querlatte.

28.: Schuss von Kevin Dold verfehlt knapp das Tor.

30.: 0:1! Tor für Dornbirn. Sönmez-Freistoß ins kurze Eck auf Johannes Hirschbühl, der den Ball ideal zum freistehenden Patrick Schäfer schießt und dieser keine Mühe hat aus kurzer Distanz den Ball über die Torlinie zu bugsieren.

33.: Nach einer herrlichen Einzelleistung von Palackovic  vergibt Marc Eggenberger einen „Sitzer“.

34.: Zweiter Stangenschuss von Dornbirn. Nach Stanojevic-Stangerlpass trifft Direnc Borihan nur den linken Pfosten.

40.: Aleksandar Palackovic scheitert in aussichtsreicher Position an Dornbirn-Teufelskerl Ndybisi.

44.: Aller guten Dinge sind drei: Zum dritten Mal Aluminium für die Rothosen durch Reinaldo Ribeiro.

45./+1.: 0:2! Der mitaufgerückte Dominik Heidegger erzielt per Kopf die 2:0-Führung, lässt Wolfurt-Goalie Thomas Fetz keine Chance – halbhoch ins linke Eck.

50.: Gelb-Rote Karte für Serkan Aslan wegen wiederholtem Foulspiel innert einer Minute.

64.: Zweimal scheitert Reinaldo Ribeiro an Goalie Fetz

65.: 0:3! Nach einer Sönmez-Maßflanke stellt der eingewechselte Esref Demircan mit einem Hechtkopfball auf 3:0.

79.: Gute Konterchance für das dezimierte Wolfurt: Palackovic kann kein Kapital daraus schlagen.

90.: Demircan-„Aufsitze“ aus gut 20 Metern, aber Wolfurt-Goalie Fetz klärt.

 

FUSSBALL: 36. VFV-Toto-Cup, Endspiel

Kienreich FC Wolfurt – FC Mohren Dornbirn 0:3 (0:2)

Herrenriedstadion, 1300 Zuschauer, SR Thomas Thomas Gangl (sehr gut)

Torfolge: 30. 0:1 Schäfer, 45./+1 0:2 Heidegger (Kopfball), 65. 0:3 Demircan (Kopfball)

Gelbe Karten: 15. Heidegger (FCD), 43. Kaufmann, 49. Aslan, 54. Eggenberger, 60. Palackovic (alle Wolfurt), 69. Sönmez (FCD/alle Foulspiel)

Gelb-Rote Karte: 50. Aslan (Wolfurt/wiederholtes Foulspiel)

FC Mohren Dornbirn (4-4-2): Ndybisi; Schäfer, Cengiz, Heidegger, Düngler; Stanojevic, Dold (77. Ganahl), Sönmez, Hirschbühl (68. Banoglu); Ribeiro, Borihan (46. Demircan)

Kienreich FC Wolfurt (4-5-1): Thomas Fetz; Tanriverdi (69. Samuel Moosbrugger), Dursun, Muxel, Balsic; Tobias Neubauer, Benjamin Neubauer (63. Gabriel), Aslan, Kaufmann, Palackovic; Eggenberger (60. Schertler)

 

STIMMEN ZUM SPIEL

 

Wir wollten gewinnen und haben trotz anfänglichen Problemen das auch mit Bravour erledigt. Eine Megasaison geht für uns zu Ende. Neben drei Traumtoren hat meine Truppe noch dreimal auf Aluminium getroffen. Zur Pause war das Finale entschieden. Wolfurt brachte noch eine überharte Note ins Spiel und schwächte sich selbst. Wir sind eine bärenstärke Truppe, jetzt gehts in den zweiwöchigen verdienten Kurzurlaub. Für unsere Bemühungen der letzten Monate wurden wir völlig zurecht belohnt.

Peter Sallmayer (FC Dornbirn)

 

Wir haben gegen die mit Abstand beste Vorarlberger Mannschaft über weite Strecken eine gute Figur gemacht. Zwei dumme Gegentore aus Standards kostete uns eine mögliche Überraschung. Trotz des Nichterreichen des Pokalsieges muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen. Vor allem in der ersten Hälfte vergaben wir sehr gute Konterchancen.

Philipp Schwarz (FC Wolfurt)

 

Ich bin überglücklich über meine zwei Jahre in Dornbirn. Beidemale der heimische Cupsieg ohne Probleme erreicht. Ich bin sehr stolz auf meine Ära in der Messestadt und diese Zeit bleibt unvergessen.

Reinaldo Ribeiro (FC Dornbirn)

 

Anfangs haben wir uns schwer getan. Nach der Führung war es dann aber eine klare Angelegenheit für uns. Die zweite Halbzeit war dann nur noch Formsache und der klare Erfolg sichergestellt.

Dominik Heidegger (FC Dornbirn)

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