FC Dornbirn 1913 trauert um Robert Dorninger

Heute Samstag, 26. Mai 2012, genau mit den Mittagsglocken, ist Robert Dorninger nach langer schwerer Krankheit im Beisein seiner Familie verstorben. Robert war noch am 09. Mai kurz nach seinem 69. Geburtstag im Kreise seiner Freunde, der Altherren des FCD im Klubheim und hat noch alle seine Freunde zum Geburtstag eingeladen. Robert wurde am 05. Mai 1943 geboren, schon früh zog es ihn zum Fußballsport. Er war in ganz Tirol ein gefürchteter Torjäger, vor allem das Kopfballspiel war seine Stärke. Mit den Klubs Mayrhofen und Schwaz spielte Robert auch in der RL-West und traf dabei auch auf den FCD. Robert war vielfacher Auswahlspieler des Tiroler Fußballverbandes.

In den frühen 1970er Jahren kam Robert dann ins Ländle. Er war als Trainer in Sulz, Götzis, Bludenz und Schwarzach tätig, ebenso war er in der Schweiz engagiert. Robert war auch  jahrelang Verbandstrainer des VFV und dort hatte er große Erfolge mit der Amateurauswahl des VFV im Bodenseecup. Als hochrangiger Funktionär war Robert auch viele Jahre beim Bund Österreichischer Fußballlehrer (BÖFL) in Wien tätig.

Bei seinem Wechsel ins Ländle trat er auch den Altherren des FCD bei, er war dort noch viele Jahre als Spieler und Torschütze im Einsatz, nach seiner aktiven Karriere war er unser Trainer. Bei den vielen Veranstaltungen der AH, war Robert die Triebfeder und der Ideengeber. Er war Motivator, Gönner und mit Leib und Seele bei uns in der AH allgegenwärtig. Robert war auch aktiv im erweiterten Vorstand des FCD mit dabei. Kein Spiel des FCD hat er als Sportplatzbesucher ausgelassen und auch in der dritten Halbzeit war seine Analyse prägnant und treffend.

Er war in der Arbeitsgruppe “100 Jahre FC Dornbirn” federführend und bis zu seinem Lebensende voller Tatendrang. Robert besuchte sehr gerne die Länderspiele der österreichischen Nationalmannschaft im Fußball und im Handballsport in ganz Europa. Er kam auf über 200 Besuche des ÖFB-Teams.

Robert war für uns alle ein ganz besonderer Mensch mit hoher sozialer Kompetenz und großer Menschlichkeit. Er war immer ein emotionaler Typ, ein äußerst positiv eingestellter Mensch, dem die Freundschaft und das Gemeinsame immer sehr wichtig waren. Seine Familie und sein FCD waren Robert in seinem Leben immer sehr wichtig.

Unser aufrichtiges Beileid gebührt seiner Gattin Marlies und seinem Sohn Mark mit Familien. Robert wir werden dich nie vergessen und dir stets ein ehrendes Andenken bewahren, DANKE für deine Freundschaft und dein Wirken im Sinne des Fußballsports.

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