Frühjahrsauftakt auf der Birkenwiese – Vorbericht von rlw.at!

Der FC Dornbirn geht als Tabellendritter in die Rückrunde. Dort wollen die Rothosen auch am Saisonende stehen. Im Interview spricht Dornbirn-Trainer Peter Sallmayer über die angestrebte Titelverteidigung im VFV-Cup, einen Platz in den Top 3, das Comeback von Regisseur Dejan Stanojevic und Möglichkeiten einer Rückkehr in den bezahlten Fußball.

 

Nach guten Testspielergebnissen startet der FC Dornbirn am Wochenende mit dem Heimspiel gegen die Altach Amateure in die Rückrunde. Für das Frühjahr hat sich Trainer Peter Sallmayer einiges vorgenommen. „ Die letzten zwei Wochen merkte man die lange Vorbereitung der gesamten Mannschaft mit vielen Tests eindeutig an. Die Spannung aufrecht zu erhalten war ziemlich schwierig. Trotz der teilweise schlechten Verhältnisse hat meine Mannschaft sehr gute Tests gegen Erstligaklubs gemacht. Sehr positiv ist, dass nach dem Ende der Testphase der gesamte Kader zur Verfügung steht. Dejan Stanojevic hat im letzten Vorbereitungsspiel nach seinem überstandenen Kreuzbandriss und sechsmonatiger Pause ein vielversprechendes Comeback gegeben. Nach drei bis vier Wochen kann er der Mannschaft schon entscheidend weiterhelfen. Auch Kevin Banoglu ist nach seiner Seitenbandverletzung ab nächster Woche wieder voll im Training. Wir haben bewusst so viele Tests absolviert um die lange Vorbereitung ein wenig zu verkürzen, ansonsten ist es noch mühsamer so lange zu trainieren. Wir sind ein gerngesehener Trainingspartner auch bei den Profiklubs. Gültekin Sönmez hat die ersten Testspiele überragend agiert und wäre in dieser Verfassung ein sehr wichtiger Leistungsträger.“

Der Erfolgscoach der Vorarlberger will den aktuellen Spitzenplatz auch im Frühjahr wieder behaupten. „Wir wollen gleich viele Punkte wie im Herbstdurchgang machen, das Erreichen eines Podestplatzes wäre eine riesen Sache. Die Titelverteidigung im VFV-Cup ist unsere zweite Zielsetzung. Im Jubiläumsjahr wollen wir dann richtig angreifen und um die vorderen Plätze ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Diese Zielsetzung war nach dem Umbruch eigentlich heuer gar nicht gegeben.“

Über eine Rückkehr in den bezahlten Fußball lässt Sallmayer zum Abschluss folgendes wissen. „Sollte es wieder eine 16er-Liga in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs geben, dann wären wir für dieses Unternehmen Rückkehr in den Profizirkus bereit. Schade um die RLW, dass es solche gravierenden Änderungen geben wird. Allerdings sollten nur die Verantwortlichen in dieser Sache die nötigen Diskussionen führen. Ich könnte mir eine Liga mit acht Salzburger, sechs Vorarlberger und zwei Tiroler-Vereinen vorstellen. Das andere sind nur Kompromiss-Lösungen mit zehn Ländle-Klubs und dem Play-off im Frühjahr mit den zwei anderen Landesverbänden.“

Autor: Thomas Palmetshofer, www.regionalliga.at/west/

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