99 Jahre FCD – Anpfiff zum Jubiläumsjahr!

Der FC Mohren Dornbirn 1913 feierte mit einem tollen Event seinen 99. Geburtstag und stellte im voll besetzten Clubheim das Programm für die 100-Jahr-Feier vor.

Ein bunt gemischtes Publikum mit FCD-Mitgliedern, Sponsorenvertretern,  Nachwuchsspielern und auch treuen Anhängern fand sich am Montagabend auf der Birkenwiese ein, um die Vereinsgründung am 12. März im Jahre 1913 zu feiern.

ORF-Legende Adi Fischer führte gekonnt durch den Abend und freute sich besonders vor dem Film-Portrait über Fritz Rafreider einige Erinnerungen preiszugeben. Der mittlerweile verstorbene Dornbirn-Stürmer zeigte in den 60-er Jahren sein Können u.a. im österreichischen Nationalteam.

Impressionen von dieser gelungenen Feier findet ihr in der Galerie – Fotograf: Luggi Knobel

 

Die Geschichte des FC Dornbirn wurde dann mit viel Begeisterung von Christian Rhomberg präsentiert, der sogar einen Zeitungsauschnitt der Gründungsversammlung im Gasthaus „Zur Flur“ vor 99 Jahren aufgetrieben hatte. Seine Anekdoten über ehemalige Spieler wie „Schnagglars Toni“ sorgten für Lacher und sein mit Bildern gespickter Überblick über historische Ergebnisse für Staunen. So wusste er von einem Cup-Heimsieg gegen Krems vor 12.000 Fans zu berichten.  Als weiterer Höhepunkt folgte das Vereinslied der Rothosen – „Beim FC Dornbirn will ich sein“, das voller Inbrunst vorgetragen wurde.

Blick in die Zukunft

Sigi Ramoser blieb es vorbehalten die ersten Planungen zur 100-Jahr-Feier zu präsentieren. Das gewählte Motto „Dornbirn feiert Fußballzukunft“ und die vorgestellte Kommunikationslinie fanden bei den zirka 180 Zuhörern regen Zuspruch. Voller Freude ließ Stadionsprecher Günther „Güge“ Stoß einen Überblick der geplanten Feierlichkeiten, die vom 4. bis zum 7. Juli 2013 stattfinden, folgen. Highlights sind sicher die geplanten Freundschaftsspiele zwischen der SpVgg Greuther Fürth und GC Zürich (Freitag) bzw. zwischen Austria Wien und dem Hamburger SV (Samstag) sowie ein Nachwuchsturnier.

„Kein Profibetrieb“

Voller Spannung riss dann der Dornbirn-Coach Peter Sallmayer, der zugleich auch sportlicher Leiter ist, die mittelfristigen Ziele der Messestädter an. „Wir wollen die beste Amateurmannschaft im Westen sein. Wichtig ist wie die Liga über uns aussieht. Einen reinen Profibetrieb wird es in den nächsten Jahren nicht geben.“ Dies fand natürlich die Zustimmung von Präsident Arnold Streitler, der nach dem Erste-Liga-Experiment mit im Sanierungsteam war.

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