Muhammet Akagündüz wird neuer Cheftrainer der Rothosen

Der FC Mohren Dornbirn 1913 hat Muhammet Akagündüz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 43-Jährige tritt sein Amt mit Jahresbeginn 2022 auf der Birkenwiese an und erhält einen Vertrag bis Ende Mai.

Der ehemalige Nationalspieler Österreichs wechselt vom SK Rapid Wien zu den Rothosen, wo er verschiedene Nachwuchsmannschaften betreute und 2017 die höchste Trainerausbildung der UEFA-Pro-Lizenz erwarb, nun wartet die erste Herausforderung im Profigeschäft. Dabei kommt es für Akagündüz zu einem Wiedersehen mit Rothosen-Eigenbauspieler Florian Prirsch, den er bereits von 2016 bis 2017 beim Rekordmeister trainierte.

Muhammet Akagündüz: „Ich will den Verein so schnell wie möglich aus den Abstiegsplätzen rausholen und ein erfolgreiches Frühjahr ermöglichen. Ziel ist es, den Spielern dabei zu helfen, ihr maximales Potenzial auszuschöpfen, sie mit neuen Impulsen zu begeistern, um sowohl individuell, aber vor allem als Mannschaft weiterhin in der Liga dabei zu sein. Der FC Mohren Dornbirn steht für ein familiäres Umfeld und ein geschlossenes Miteinander. Ich freue mich schon auf den Rückrundenstart, um endlich mit der Mannschaft loszulegen. Bis dahin heißt es: Gemeinsam mit Andreas Genser und Peter Handle anzupacken und alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Frühjahr zu schaffen, speziell eine junge, entwicklungs- und konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen.“

Peter Handle, Sportlicher Leiter: „Der zehnfache österreichische Nationalteam-Spieler Muhammet Akagündüz hat als Trainer sämtliche Akademiemannschaften beim SK Rapid Wien durchlaufen. In der Saison 2016/2017 hat er dort auch sehr erfolgreich die zweite Kampfmannschaft trainiert. Im Kader standen damals unter anderem die jetzigen Nationalteamspieler Maximilian Wöber (Red Bull Salzburg) und Dejan Ljubicic (1. FC Köln). Wir sind überzeugt, dass er auch unsere zahlreichen jungen Spieler in ihrer sportlichen Entwicklung einen Schritt nach vorne bringen wird. Willkommen in der FCD-Familie.“

Willi Schuldes, Sportlicher Leiter SK Rapid II und der Akademie: „Ich möchte „Aka“ im Namen des SK Rapid aber auch persönlich nur das Beste bei seiner neuen Karrierestation wünschen. Er ist ein hervorragender Fachmann und hat bei uns über Jahre beste Arbeit mit unseren vielen hochtalentierten jungen Spielern geleistet, hat aber nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ihm neben der Arbeit im Nachwuchsbereich auch eine Tätigkeit als Cheftrainer im Erwachsenenfußball sehr reizvoll erscheint.“

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