750 Fans auf der Birkenwiese als Krönung einer Megasaison

Der Siebente FC Dornbirn will zum Saisonabschluss gegen FAC Wien am Pfingstsonntag um 17 Uhr den Punkte-Rekord noch erhöhen

Der FC Mohren Dornbirn hat sich in der extrem schweren zweiten Saison in der 2. Liga etabliert und ist mittlerweile die klare Nummer zwei im Vorarlberger Profifußball. Trotz dem abgewanderten Spielmacher und Torjäger Lukas Fridrikas im Winter zum Ligakonkurrent FC Wacker Innsbruck haben die Rothosen die große Fußballfamilie im Ländle eines besseren belehrt und sind vor dem letzten Spieltag schon fix Siebenter in der Endtabelle.

Apropos Markus Mader: Am Mittwoch feierte er seinen 53. Geburtstag und will einige Tage später zum Saisonabschluss vor 750 Zuschauern auf der Birkenwiese ein zusätzliches Abschlussgeschenk.

Die Gastronomie darf in Form von „Take away“ geöffnet werden. Bis nach Spielende dürfen die Zuschauer die Speisen und Getränke am Kiosk unterhalb der Haupttribüne, im Pavillon und drüben nach dem Gästesektor nur abholen und müssen es auf dem zugewiesenen Sitzplatz konsumieren. Nach Spielende gilt die Gastroregel. Im Vorverkauf wurden 200 Eintrittskarten abgesetzt. Vor dem Spiel können am Haupteingang 500 Eintrittskarten Gratis aufgrund von den Sponsoren Mohrenbrauerei und VKW Illwerke erworben werden. Auf der Tribüne der Birkenwiese sollen 250 Besucher Platz finden, auf den Sektoren C und D auf der ehemaligen Stehplatztribüne mit nur zugewiesenen Sitzplätzen 250 und 250 Fans.

Als einziger Fußball-Profiklub in Vorarlberg kommt Dornbirn am letzten Spieltag in den Genuss von einer relativ hohen Anzahl an Anhängern. „Es ist eine Riesenherausforderung für den gesamten Verein. Wir appelieren an die Vernunft und Bereitschaft der Fans das vorgeschriebene Covid-19-Konzept auch umzusetzen“, so Genser. Eigentlich haben Andreas Genser und Günther Stoss vom FC Mohren Dornbirn in Zusammenarbeit mit Dornbirn Stadtrat Julian Fässler und Stadt Dornbirn Mitarbeiter Jürgen Albrich das Konzept für die Birkenwiese schon vor vielen Monaten ausgearbeitet. Damals im letzten Jahr ging man von etwa 1500 Besuchern aus, jetzt zum Saisonabschluss sind 750 Fans erlaubt. Es werden am Sonntag mindestens zehn Security Mitarbeiter für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Das neue Konzept für Pfingstsonntag hat der FC Dornbirn nochmals schriftlich bei der BH Dornbirn eingereicht. Andreas Genser, Clubmanager Oskar Mehlsack und Vorstandsmitglied Hanno Gmeiner sind Covid -19-Beauftragte. Eine Teststation vor der Birkenwiese wird es nicht geben. Gratiseintritt. „Ich tippe, dass mindestens 1000 Fans ins Stadion gekommen wären“.

Als Krönung einer Megasaison hofft Dornbirn auf den vierten Heimerfolg gegen FAC Wien und möchte nochmals mit einer Demonstration der eigenen Stärke den so treuen Anhang würdevoll und in einem gebührenden Rahmen in die Sommerpause verabschieden. Alle zwanzig Kaderspieler plus beide Tormänner sind einsatzbereit. In den letzten 90 Minuten hat Markus Mader die Qual der Wahl. Das zeugt von der ausgesprochen guten Arbeit von Athletiktrainer Julian Kleinheinz, alle Spieler stehen zur Verfügung. Keine einfache Aufgabe für Markus Mader, denn seine Truppe hat die letzten drei Meisterschaftsspiele auch nicht in Bestbesetzung souverän für sich entschieden. Bitter, denn mindestens drei Kaderspieler müssen auf der Tribüne den Saisonabschluss mitverfolgen. „Ganz schwer im letzten Auftritt die richtige Entscheidung zu treffen, wer spielt und wer sitzt auf der Bank. Es gibt so viele Optionen.“

Nach ihrer langen Verletzungspause wären die eigentlichen Stammspieler Christoph Domig, Aaron Kircher und Andreas Malin wieder einsatzbereit und würden gerne noch ihr Comeback geben. Im Tor steht wieder der Standardgoalie Lucas Bundschuh.

Mit einem „Dreier“ könnte Dornbirn auch die 40 Punkte Schallmauer knacken und den schon feststehenden Punkterekord noch erhöhen. Keine Neuzugänge bis dato und sieben Kaderspieler haben ihren Vertrag verlängert. Nach Egzon Shabani (29/Eschen Mauren) gehören auch Stürmer Maurice Mathis (22) und Verteidiger Adem Draganovic (20) nicht mehr dem Aufgebot für die nächste Meisterschaft an. TK

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