Auf einen einstelligen Tabellenplatz

Mit Auswärtssieg wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz klettern

Trotz schwerer Aufgabe will FC Dornbirn im Duell der Tabellennachbarn in Wien drei Punkte

Die Sportschule Lindabrunn wurde in den letzten Monaten für den FC Dornbirn Trainer Markus Mader (52) zur dauernden Unterkunft vor wichtigen sportlichen Ereignissen. Das Zimmer mit der Nummer 14 in der Sportschule Lindabrunn wird für den Coach der Rothosen noch öfters zum Mittelpunkt des Geschehen wirden. Neun Mal machte Mader aufgrund der neun Lehrgänge für den UEFA- Pro-Lizenz Kurs schon dort Halt und in diesem Jahr wird er schon zum fünften Mal mit dem FC Dornbirn vor dem Duell der Tabellennachbarn Young Violets Austria Wien am Samstag 14.30 Uhr in der Generali-Arena die Vorbereitungen mit der Übernachtung in Angriff nehmen. Ende Oktober dieses Jahres soll die Sportschule Lindabrunn letztmals der Zielort darstellen, wenn die Abschlussprüfung für die höchste Trainerausbildung ansteht. Daumen drücken ist angesagt!

Allerdings kann Dornbirn schon monatelang nicht in Bestbesetzung auflaufen. Im vorletzten Auswärtsspiel in dieser Saison muss Mader wieder auf das starke Quartett Christoph Domig, Andreas Malin, Lukas Allgäuer und Aaron Kircher verletzungs- bzw. krankheitsbedingt verzichten. Rechtzeitig fit geworden ist Abwehrchef Mario Jokic, der in den letzten Tagen krankheitsbedingt das Bett hüten musste. Trotz den zuletzt drei Niederlagen in Serie denkt Coach Markus Mader nicht an Änderungen in der Startelf. „Es gibt keinen Grund dafür, weil die Leistungen meiner Mannschaft trotz allem stimmten.“

So wird die Viererabwehrkette mit Timo Friedrich, Felix Gurschler, Mario Jokic und Florian Prirsch zusammen mit Standardkeeper Lucas Bundschuh versuchen endlich wieder einmal die Null zu halten. Neben dem achtfachten Torschützen Lukas Katnik wird Eigenbau Deniz Mujic als zweiter Stürmer aufgeboten.

Nach der Winterpause spielt Young Violets Austria Wien eine starke zweite Saisonhälfte. Siebzehn Punkte haben die Wiener Veilchen in der Rückrunde schon eingefahren und konnten zuletzt SV Lafnitz auswärts mit 2:1 besiegen. Mader kennt den Grund dafür: „Die jungen Talente haben nun mehr Trainings unter professionellen Bedingungen in den Beinen und nach der Eingewöhnphase sind sie längst zu einem sehr guten Zweitiga-Team gewachsen. Sowohl Liefering, Rapid Wien II und Austria Wien II profitieren von der Professionallität in den Vereinen.“

Dornbirn liegt in der Tabelle noch einen Zähler vor den Wienern. Und 20 von 29 Punkten hat Dornbirn über dem Arlberg geholt.

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