INTERVIEW MIT FLORIAN PRIRSCH

INTERVIEW MIT FC MOHREN DORNBIRN SPIELER FLORIAN PRIRSCH (22)

DREI FRAGEN, DREI ANTWORTEN

„Wollen den Derbysieg in Lustenau nun bestätigen“

Im Sommer 2022 ist der FC Mohren Dornbirn Eigenbauspieler Florian Prirsch (22) mit dem mehrjährigen Lehramtstudium an der Universität Innsbruck mit der Außenstelle PH Vorarlberg in Feldkirch fertig und hat dann auch den Bachelor wohl fix in der Tasche. Sein berufliches Ziel ist danach als Lehrer an einem Gymnasium in Vorarlberg in den Fächern Mathematik und Geschichte zu unterrichten. Sportlich blieb er fast seinem Lieblingsklub FC Mohren Dornbirn als Spieler treu: Eineinhalb Jahre war er bei Rapid Wien Amateure und für eine halbe Saison spielte Prirsch bei den SCR Altach Juniors in der Westliga. 116 (!) Meisterschaftsspiele bestritt Florian Prirsch für Dornbirn. Aktuell stand er in dieser Saison in zwanzig von 22 Partien exakt 1377 Minuten auf dem Spielfeld. Im Auswärtsspiel am letzten Freitag in Innsbruck (1:0 verloren) trug Prirsch nach dem Spiel gegen Kapfenberg schon zum zweiten Mal die Kapitänsbinde. Insgesamt war der Linksfüßer zum 50. Mal in der 2. Liga für Dornbirn im Einsatz.

Dreimal gegen Austria Lustenau gespielt, zweimal verloren und ein Sieg. Ist schon was Besonderes gegen die Lustenauer zu spielen?

FLORIAN PRIRSCH. Das stimmt. Gegen die Austria sich zu duellieren ist was Spezielles und ein Erfolg noch umso schöner. Unsere Mannschaft hat ganz sicher die Qualität die Austria zu schlagen. Das hat man im Hinspiel im Herbst in Lustenau gesehen. Nun wollen wir den Derbyerfolg aus dem Vorjahr bestätigen. Es ist alles möglich

Wie wichtig wäre ein Derbysieg gegen die Austria Lustenau?

FLORIAN PRIRSCH. Es wäre wunderschön gegen die Austria im eigenen Stadion den Platz als Sieger zu verlassen. Entscheidend wird sein, egal welche Spieler auf dem Spielfeld stehen und den Erfolg mehr wollen die werden die Partie für sich entscheiden, der unbedingte Siegeswille ist der Faktor über Sieg oder Niederlage. Leider können wir nicht in Bestbesetzung antreten. Aber in der finalen Phase von vielen englischen Wochen gehören Verletzungen und Sperren dazu und ist normal. Mit Tom Zimmerschied, Aaron Kircher und Andreas Malin sind drei Kicker mit vier gelben Karten vorbelastet und auf dem Sprung zu einer unbedingten Spielsperre.

Wäre ein Abstieg für FC Dornbirn fatal?

FLORIAN PRIRSCH. Die Mannschaft will sich auf sportlichen Weg für die Saison 2021/2022 in der 2. Liga vorzeitig qualifizieren. Wir haben uns das ganz klar zum Ziel gesetzt, obwohl die großen Personalsorgen und Langzeitausfälle sehr schmerzen und das nicht dazu beitragen zur Zielvorgabe. Für mich bleibt sogar der Wunsch mit FC Dornbirn einmal in der Bundesliga zu spielen.

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