Dornbirn will siegen

Klagenfurt muss gewinnen, Dornbirn will siegen

Ersatzgeschwächte Rothosen wollen beim Aufstiegsaspirant in Kärnten ungeschlagen bleiben und die Auswärtsstärke fortsetzen

Austria Klagenfurt muss gewinnen, FC Mohren Dornbirn will das Hauptspielfeld im Wörtherseestadion nach 90 Minuten zumindest nicht als Verlierer verlassen. So ist die Ausgangslage vor dem Duell der Tabellennachbarn zwischen dem Sechsten Klagenfurt und dem Siebten Dornbirn. Die Kärntner brauchen im Kampf um einen möglichen Relegationsplatz nach Ende der Frühjahrsmeisterschaft dringend drei Punkte. Die Kärntner gelten aber mit fünf Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage als sehr heimstark. Zudem hat der Aufstiegsaspirant mit erst neunzehn Gegentoren am viertwenigsten aller Zweitligaklubs hinnehmen müssen. Mit 6,08 Millionen Euro hat Austria Klagenfurt laut Transfermarkt.at mehr als doppelt soviel an Marktwert von den Spielern als die Rothosen mit 2,98 Millionen Euro.

In allen drei direkten Aufeinandertreffen zwischen Klagenfurt und Dornbirn gab es ein

Remis, zweimal davon endete die Begegnung mit 1:1 und einmal gab es eine Nullnummer. Siebzehn von bisher 23 Punkten hat FC Dornbirn auf fremden Platz geholt. In sieben Partien über dem Arlberg mit fünf Erfolgen und zwei Punkteteilungen sind die Rothosen noch unbesiegt. FCD-Goalie Lucas Bundschuh (24) kassierte auswärts erst fünf Gegentore, am wenigsten aller 16 Vereine. Es gilt die Auswärtsstärke zu untermauern und die imposante Erfolgsserie zu verlängern.

Doch die Voraussetzungen sind nicht optimal. Mit Vizekapitän Christoph Domig (29/fünfte gelbe Karte), Deniz Mujic (30/muskuläre Probleme), Andreas Malin (27/Adduktoren) und Legionär Stefan Wächter (23/Todesfall des besten Freundes) fehlen Dornbirn vier sehr wichtige Leistungsträger im Auswärtsspiel in Klagenfurt. Die Rothosen müssen stark ersatzgeschwächt antreten, die Anreise erfolgt schon am Vortag. „Meine Mannschaft hat nichts zum Verlieren und können gelassen an die schwere Aufgabe herangehen. Aber es wird nicht leicht, doch wir wollen was mitnehmen“, sagt Markus Mader.

Solospitze Lukas Katnik, Dornbirns bester Torschütze mit vier Treffern präsentiert sich derzeit in einer guten Form. Der 31-jährige Angreifer hat die letzten beiden Spiele immer ins Schwarze getroffen und will zum dritten Mal über einen Torerfolg und Punkte jubeln. Sein monatelanger Ausfall nach dem Armbruch bei der Lustenauer Austria hat er nun endgültig überwunden. Katnik traut sich auch nun mehr in die Zweikämpfe und stellt sich als mannschaftsdienlicher Kicker heraus. „Der Gegner Klagenfurt ist körperlich extrem stark und hat viel Qualität, Erfahrung und Routine in den eigenen Reihen. „Wir müssen die wenigen Chancen nutzen und hinten gut stehen, dann ist auch eine Überraschung wieder drin. Es sind auch meinerseits viele Defensivaufgaben gefragt“, meint Lukas Katnik.

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