Traumstart

Lukas Katnik traf und FC Dornbirn erwischt einen Traumstart

Knapper aber verdienter 1:0-Auswärtssieg der Rothosen beim GAK. Joker Lukas Fridrikas sorgte für den Umschwung

Was für ein Mega-Auftakt für FC Mohren Dornbirn in die neue Saison. Traumstart in das so schwere 2. Jahr in der 2. Liga für Franco Joppi und Co. Zum Saisonstart gewann die Elf von Trainer Markus Mader (52) gegen den Grazer AK dank dem Goldtor von Neuerwerbung Lukas Katnik (65.) völlig verdient mit 1:0. „Die taktischen Vorgaben und Spielsysteme wurden mit Bravour umgesetzt. Wir wollen einfach die Null halten und mit Fortdauer der Partie Nadelstiche nach vorne setzen. Der Matchplan ist voll aufgegangen“, freut sich FC Mohren Dornbirn Trainer Markus Mader.

Mit der Einwechslung und dem Comeback von Lukas Fridrikas nach knapp einer Stunde kamen die Rothosen immer mehr zu guten Einschussmöglichkeiten. Der 22-jährige Doppelstaatsbürger Lukas Fridrikas wird in dieser Saison noch so wichtig für Dornbirn wie noch nie zuvor. Er umspielte in der gegnerischen Abwehr zwei Spieler Lukas Graf und Stephan Palla und bereitete mit seinem schlechten linken Fuß mustergültig den entscheidenden Treffer vor: Lukas Katnik traf mit einem platzierten Schuss via Querlatte in seinem ersten Meisterschaftsspiel für die Rothosen ins Schwarze (65.). Fridrikas und auch der eingewechselte Tom Zimmerschied brachten viel Schwung in die Offensive der Dornbirner.

Ein Glücksgriff von Übungsleiter Markus Mader mit der Einwechslung von den zwei neuen Offensivkräften. Und wenn Lukas Fridrikas wirklich über die gesamte Spielzeit topfit und in der körperlichen Verfassung ist, dürfen sich die FCD-Anhänger noch über viel Spielwitz und Torgefährlichkeit freuen. Der Torschütze Lukas Katnik (40.) und Lukas Fridrikas (57./62./71.), die beiden „Lukas“ vergaben eine Vorentscheidung zugunsten der Mader-Schützlinge.

Bärenstark präsentierte sich auch FCD-Goalie Lucas Bundschuh: Die Torchancen von Peter Tschernegg (45.) und Peter Kozissnik (87.) machte er spektakulär zunichte. Und sein Mitspieler Andreas Malin rettete per Kopf nach Schuss von Philipp Schellnegger auf der Torlinie (84.). 2050 stimmgewaltige GAK Fans sahen die Hausherren in Hälfte eins mit viel Ballbesitz aber mit fast keinen nennenswerten Möglichkeiten.

Die Dornbirner Abwehrreihe mit Lukas Allgäuer (zur Pause wegen einer Wadenverletzung ausgetauscht), Timo Friedrich (ab Minute 46.), Mario Jokic, Andreas Malin und Florian Prirsch zeigten eine Topleistung. Das war enorm wichtig, weil die Testphase und im ÖFB Cup Aus vor allem die Defensive ihre Schwierigkeiten hatte. In der Startaufstellung nahm Markus Mader nur eine Umstellung vor: Tom Zimmerschied war aus gesundheitlichen Gründen noch nicht reif für 90 Minuten.

Aaron Kircher machte seine Aufgabe für knapp 60 Minuten auf der linken Außenbahn ausgezeichnet. Mit einem 4.2-3-1-Spielsystem also doch mit Lars Nussbaumer im defensiven Mittelfeld und Franco Joppi als Zehner wusste Dornbirn in der Steiermark zu überzeugen. Auf fremden Platz ist FC Dornbirn einfach in allen Belangen besser in der Umsetzung als auf der Birkenwiese: Schon im Vorjahr hatten die Rothosen neunzehn von 34 Zählern über dem Arlberg geholt. Die Bilanz gegen GAK: Zwei Siege und ein Remis. Und zur Heimpremiere am Freitag (18.30 Uhr) kommt der Vizemeister und Topfavorit auf den Meistertitel SK Austria Klagenfurt auf die Birkenwiese. 1200 Zuschauer dürfen dann ins Stadion. FC Dornbirn tankt in den ersten 90 Minuten Selbstvertrauen und fordert nun die Kärntner.

FUSSBALL, 2. LIGA 2020/2021, 1. Spieltag

Grazer AK – FC Mohren Dornbirn 0:1 (0:0)

Merkur Arena, 2050 Zuschauer, SR Gabriel Gmeiner (NÖ)

Tor: 65. 0:1 Lukas Katnik

Gelbe Karten: 31. Jokic (FCD/Foulspiel), 33. Hackinger (GAK/Unsportlichkeit), 51. Malin (FCD), 63. Kozissnik, 90. Palla (GAK/Foulspiel)

Grazer AK (4-2-3-1): Nicht; Kozissnik, Graf (78. Gantschnig), Palla, Rosenberger; Hackinger, Nutz, Perchtold, Tschernegg (68. Schellnegger), Fink (68. Kiedl); Zubak

FC Mohren Dornbirn (4-2-3-1) Bundschuh; Allgäuer (46. Friedrich), Malin, Jokic, Prirsch; Lars Nussbaumer, Domig (75. Zimmerschied); Shabani, Joppi, Aaron Kircher (57. Fridrikas); Katnik (88. Gurschler)

 

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