FC Dornbirn zwischen Hölle und Himmel

Mader Elf lag 0:2 im Rückstand, aber feierte noch ein 5:2 Schützenfest mit einer 45-minütigen Gala gegen abwehrschwaches Horn.

45 Minuten pfui, aber 45 Minuten dafür hui oder besser gesagt FC Mohren Dornbirn war im ersten von zwei Heimspielen in Folge zwischen Hölle und Himmel. Im ersten Heimsieg in diesem Jahr schoss sich die Truppe von Trainer Markus Mader regelrecht den Frust von der Seele, der Torhunger war kaum zu stillen.

Im fünften Anlauf seit dem Restart auf eigener Anlage hat es mit den drei erhofften drei Zählern endlich funktioniert. Aus den letzten vier Partien, vor leeren Zuschauerrängen gab es nur ein Punkt und drei Niederlagen mit einem Torverhältnis von 1:8.

Nach der 5:2-Galavorstellung in der zweiten Hälfte gegen ein abwehrschwaches Horn aus Niederösterreich ist FC Dornbirn nun Zwölfter, nur einen Punkt hinter der Lustenauer Austria und nur drei Zähler fehlen den Rothosen auf einen einstelligen Tabellenplatz. Dornbirn setzte Horn fünf „Bummerln“ in den Kasten.

Es war der zweithöchste Heimerfolg der Messestädter, nur beim 6:1-Schützenfest gegen Kapfenberg fiel der „Dreier“ noch höher aus. FC Dornbirn feierte auch zum zweiten Mal in dieser Saison zwei Siege in Serie. Schon am achten und neuen Spieltag gegen FAC Wien (3:0) und GAK (3:1) durften Christoph Domig und Co. doppelt jubeln.

Es brauchte eine Kabinenpredigt zur Pause von Trainer Markus Mader um seine Mannschaft wachzurütteln. „Der Erfolg hätte noch höher ausfallen müssen, aber starke 45 Minuten wurden mit den nächsten drei Zählern belohnt. Endlich platzte der Knoten und die spielerische Überlegenheit wurden auch in Zählbares umgemünzt“, freut sich FC Dornbirn Trainer Markus Mader.

Dank dem dritten Heimerfolg in dieser Saison hat sich FC Dornbirn vor den noch zwei Spielen eine gute Basis geschaffen um den Klassenerhalt auch sportlich zu schaffen. Nach acht sieglosen Partien auf der Birkenwiese jubelten die Rothosen-Schützlinge endlich wieder.

Dabei sah es zur Pause für FC Dornbirn ganz und gar nicht erfreulich aus. Horn Torjäger Marco Hausjell sorgte mit seinem Doppelpack innert 14 Minuten für eine komfortable 2:0-Führung der Niederösterreicher.

Nicht wiederzuerkennen war der Hausherr nach Wiederbeginn: Das erste Saisontor von Franco Joppi brachte die Wende in diesem verrückten Spiel. Ein wuchtiger „Freistoßkracher“ von Deniz Mujic (55.) und ein Abstaubertor von Egzon Shabani sorgte für die 3:2-Führung der Hausherren. FC Dornbirn reichten drei Treffer in fünf Minuten um Horn fertig zu machen. Torgarantie Lukas Fridrikas besorgte mit seinem Doppelpack und seinen Saisontreffern elf und zwölf für das 5:2-Schützenfest. Zuerst verwandelte der Doppelstaatsbürger einen Strafstoß bombensicher (71.) und in der Schlussphase schob er den Ball am Horn Keeper Simon Kronsteiner vorbei ins kurze Eck (85.). Der eingewechselte Maurice Mathis und Doppelpack Lukas Fridrikas vergaben noch Hochkaräter.

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