rlw.at: Kritik an Unparteiischen

regionalliga.at-Korrespondent Werner Angerer verfolgte in dieser Saison bereits 14 Spiele der Regionalliga West und stellte bei Spielern, Trainern und Fans eine zunehmende Unzufriedenheit mit den Unparteiischen fest.
 

Die Schirileistungen halten im Moment nicht Schritt mit den Leistungen der Mannschaften der Regionalliga. So wurde beim Spiel von Wacker II gegen Bregenz Alexander Gründler ausgeschlossen, obwohl er keine Beleidigung von sich gab. Beim Spiel von Hall gegen Union wurde das Heimteam ebenso benachteiligt. Die Gelbrote gegen Kristijan Tavic war korrekt, nur führte der Schiri seine Linie nicht weiter fort, sondern schonte den einen oder anderen Spieler der Union vor Konsequenzen. Ebenso pfiff das Trio aus Bayern das Spiel exakt nach 45 bzw. 90 Minuten ab, ohne eine Minute Nachspielzeit obwohl das Spiel mehrmals länger unterbrochen war.

 

Die Fehlentscheidungen sind oft nicht spielentscheidend aber die eine Mannschaft wird aus der Bahn geworfen und die andere verschärft die Gangart im Spiel, ohne bestraft zu werden. So wurden beim Spiel zwischen den Fohlen von Wacker und dem FC Pinzgau Emotionen mit Entscheidungen ins Spiel gebracht die weder Spieler, Tirolerfans noch die mitgereisten Fans aus Salzburg nachvollziehen konnten. Schiri Feurle erwischte beim Spiel Wattens gegen Neumarkt einen rabenschwarzen Tag. So musste der Wattener Pranter bereits nach 19 Minuten verletzt vom Feld. Er wurde brutal niedergestreckt, der Täter kam ohne Ermahnung bzw. Karte davon. Bei solchen Entscheidungen ist die Gesundheit der Spieler extrem gefährdet. In diesem Spiel wurde ebenso Tormann Oswald im Fünfer attackiert aber kein Foul gegeben. Knapp vor dem Schlusspfiff ein weiterer Eklat des Vorarlbergers, er vorenthielt den Gästen einen klaren Strafstoß, nach Foul von Steinlechner an Onisiwo.

 

Bei weiteren derartigen Leistungen darf es niemanden verwundern, dass der eine oder andere Spieler mit Verband, Gips oder Gehhilfe auflaufen muss, da der Kader nicht mehr aufgefüllt werden kann, und das bei allen RLW-Mannschaften. Diese Leistungen der Schiris zieht sich durch die ganze Herbstsaison. So auch schon beim Spitzenspiel zwischen Wattens und Anif. Auch hier wurden beide Mannschaften benachteiligt, gleich drei der fünf Tore waren irregulär.

 

Der Verband, die Regionalligakommision bzw. der ÖFB sollten sich überlegen ob nicht Bundesligaschiris zum Einsatz kommen könnten. Die Trainer müssen die UEFA A-Lizenz vorweisen um in der Regionalliga trainieren zu können. Die Schiris haben zwar ein System, das nach jeder Halbsaison Aufsteiger und Absteiger kennt, nur das Niveau wird dadurch nicht gehoben. Natürlich gibt es bei einigen Spielen positive Ausnahmen, jedoch gab es zumindest auf den Tiroler Fußballplätzen zuletzt überdurchschnittlich viele mit den Unparteiischen unzufriedene Spieler und Fans.

 

Autor: Werner Angerer, rlw.at

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