Bittere Rothosen-Heimpleite

Das letzte Aufgebot der Dornbirner Rothosen ist nach seiner zweiten Meisterschaftsniederlage in Folge in der Tabelle auf Platz neun zurück gerutscht.

Bitte warten heisst es auf die nächsten Punkte!

Der FC Dornbirn war gegen den wiedererstarkten FC Kufstein schlussendlich nicht in der Lage die verletzungsbedingten Ausfälle, mit Christoph Domig, Lukas Allgäuer, Jonas Gamper und Ygor Carvalho fehlte ein starkes Quartett, zu kompensieren und kassierte eine bittere 1:4-Heimpleite.

Einbahnfußball, und zwar auf das Gehäuse der Messestädter, bekamen die 500 Zuschauer auf der Birkenwiese in der ersten Viertelstunde zu sehen. Die Kufsteiner hätten nach nur vier Minuten die Führung verbuchen können, nein müssen. Goalgetter Ramon Buljubasic traf aber völlig freistehend die linke Stange. Kurz darauf musste FCD-Keeper Lukas Hefel eingreifen. Er fischte einen Kaymaz-Schuss (12.) aus der linken unteren Ecke. Das 1:0 für die Gäste lag also in der Luft und in Minute 16 war es auch so weit. Buljubasic bediente Kaymaz, der unhaltbar einschoss.

Jeferson gleicht aus

Das war der Weckruf für die Hausherren, bei denen es Slobodan Mihajlovic (19.) aus der Distanz – Kufstein-Goalie Lukas Tauber war aber am Posten – versuchte. Ab diesem Zeitpunkt ging es auf Augenhöhe weiter und kurz vor der Pause trat das brasilianische Sturm-Duo Jeferson/Idiano Lima erstmals richtig in Erscheinung. Jeferson bediente mit einem Fersler Lima (44.), der jedoch aus kurzer Distanz in Tauber seinen Meister fand. Und auf der Gegenseite verhinderte in der Nachspielzeit Hefel mit einer Fußabwehr gegen Wurnig einen höheren Rückstand. Praktisch im Gegenzug das 1:1. Jeferson sorgte mit seinem Treffer aus spitzem Winkel für Jubel unter den Dornbirner Fans.

Die hatten kaum wieder Platz genommen, als Mihajlovic nur 50 Sekunden nach Wiederanpfiff aus zwei Metern an Tauber scheiterte. Im weiteren Verlauf ging es flott hin und her. Nach genau einer Stunde vergaben die Tiroler durch Kaymaz (Kopfball) sowie Buljubasic zwei Hochkaräter und für Dornbirn ließ eine Minute später Jeferson eine Einschussmöglichkeit aus. In der 65. Minute jedoch zappelte der Ball erneut in den Maschen. Schlichenmaier bezwang Hefel mit einem platzierten Weitschuss in die linke untere Ecke. Und fast wäre dem eingewechselten Felix Gurtscher (69.) postwendend der Ausgleich gelungen. Der Kufsteiner Schlussmann parierte den wuchtigen Schuss aber mit Faustabwehr.

Dank Hefel nur 1:4

Doch damit hatte der Gastgeber sein Pulver endgültig verschossen. Die Festungsstädter hingegen legten durch den kurz zuvor ins Spiel gekommenen Hussl (81., 83.) innerhalb kürzester Zeit gleich doppelt nach. Und am Ende konnten sich die Dornbirner bei Hefel – er zeigte in der zweiten Halbzeit bei vier weiteren Topchancen Glanztaten – bedanken, dass die 1:4-Niederlage nicht deutlich höher ausfiel. (Bericht: Günther Böhler – NEUE am Sonntag/fcd)

 

FC Mohren Dornbirn – FC Kufstein 1:4 (1:1)
Stadion Birkenwiese, 500 Zuschauer, SR Jäger

Torfolge: 0:1 Kaymaz (16.), 1:1 Jeferson (44.), 1:2 Schlichenmaier (65.), 1:3 Hussl (81.), 1:4 Hussl (83.)

Gelbe Karten FCD: Kircher (38.), Jeferson (41./beide Foulspiel), Dos Santos (56./Unsportl.)

FC Mohren Dornbirn:
Hefel; Juninho, Kühne, Grujcic, Malin, Wehinger; Dos Santos (71./Madlener), Mihajlovic, Bokanovic (84./Okolo), Kircher (45./Gurschler); Jeferson

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