Drei Fragen an den neuen Trainer Eric Orie (48)

Unser neuer Rothosen-Trainer Eric Orie im NEUE Interview. Er will so schnell wie möglich die hinteren Tabellenränge verlassen und den Cup-Titel verteidigen…

unbenanntWelche ersten Arbeitsschritte haben Sie bei den Rothosen, die überraschend auf einem Abstiegsplatz überwintern, auf dem Plan?

„Der FC Dornbirn ist für mich wie ein schlafender Riese. Es ist sehr viel Potential vorhanden und ich möchte bei der Weiterentwicklung des Vereins einen Beitrag leisten. Für mich gilt es mir zunächst einen Überblick zu verschaffen, die Spieler kennenzulernen und den Trainingsstart zu fixieren. Zum Glück steht für die Vorbereitung auf das Frühjahr genügend Zeit zur Verfügung.“

 

In den letzten eineinhalb Jahren haben Sie mit dem FC Langenegg den Aufstieg in die Vorarlbergliga geschafft und nach Platz fünf im Vorjahr verlassen Sie nun als Herbstmeister die Bregenzerwälder. Wie schwer war nach diesem Erfolgslauf der Abschied?

„Das war eine schwierige Entscheidung. Wir waren eine tolle Einheit und die Jungs sind mir richtig ans Herz gewachsen. Dann von Bord zu gehen ist nie angenehm. Aber jeder im Fußballgeschäft weiß, dass solche Situationen vorkommen. Und klarerweise macht es mich auch stolz, wenn ein Traditionsverein wie der FC Dornbirn anfragt.“

 

Ihre Zusammenarbeit mit dem FC Dornbirn soll längerfristig sein. 2018/19 tritt ja bekanntlich die Bundesliga-Reform – in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse werden dann 16 Vereine vertreten sein – in Kraft. Spielte diese mögliche Perspektive eine Rolle bei Ihrer Entscheidung?

„Ich als Trainer strebe natürlich immer nach dem höchsten Ziel. Wie sich alles weiterentwickelt, wenn es läuft, kann jetzt niemand sagen. Solche Entscheidungen sind aber ganz klar Sache des Vorstandsgremiums. Bleiben wir jedoch bei der Saison 2016/17. Der Rückstand auf den fünften Platz beträgt nur fünf Punkte. Wir wollen uns am Schluss so hoch wie möglich platzieren und zudem ist Dornbirn als Titelverteidiger auch im VFV-Cup weiter im Rennen.“

Interview von Günther Böhler – NEUE am Sonntag

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