Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen

Der 17-jährige Dornbirner Florian Prirsch, der am vergangenen Donnerstag bei Rapid Wien einen Profivertrag unterschrieben hat, stand der NEUE Rede und Antwort.

Das Ziel immer im Blick: Florian Prirsch!

Das Ziel immer im Blick: Florian Prirsch!

Florian, einen Tag nach dem U18-Länderspiel gegen England in Wr. Neustadt wurde in Wien der Vertrag mit Rekordmeister Rapid unter Dach und Fach gebracht. Wie war Deine Gefühlslage nach der Unterzeichnung?

 „Das war für mich fast schon euphorisch. Mit dem Einstieg ins Profigeschehen ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Nach der Verletzung im Länderspiel habe ich persönlich aber nicht damit gerechnet, dass es gleich zur Einigung kommt.“

Im Lager von Rapid wusste man ja von Deiner Knieverletzung (Innenband). Spielte das überhaupt eine Rolle?

„Nein. Sportdirektor Andreas Müller hat betont, dass dies zum Fußball gehört und gemeint – Wir wollten dich vorher und auch jetzt. Das war für mich schon sehr beeindruckend.“

Kannst Du einige Details aus dem Vertrag verraten?

„Es ist ein Zweijahresvertrag, der ab 1. Juli 2016 in Kraft tritt. Option gibt es keine. Da ich noch nicht 18 Jahre alt bin, musste der Papa unterschreiben. Ziel ist es, dass ich mich über die Rapid Amateure in der Regionalliga Ost ins Eins spiele. Bei Rapid sehen sie mich als linken Verteidiger, also genau auf meiner Lieblingsposition. Auf lange Sicht soll ich wohl Nachfolger von Stefan Stangl werden.“

Es gab auch andere Interessenten? Warum hast Du Dich schlussendlich für die Hütteldorfer entschieden?

„Rapid hat nach dem ersten Kontakt vor zwei Jahren – damals habe ich mich entschieden die Schule hier fertig zu machen – immer wieder sein Interesse bekundet. Bei den Gesprächen hatte ich stets ein super Gefühl und ich bin mir ganz sicher, dass dies die richtige Entscheidung ist.“

Im Moment bist Du leider einige Zeit verletzungsbedingt außer Gefecht. Wie schaut die nächste Zeit für Dich aus?

„Ja, leider. Ich wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag von Dr. Schenk operiert und muss nun circa 6 bis 8 Wochen pausieren. Langweilig wird mir aber sicher nicht, da die Matura bevorsteht. Mein sportliches Ziel ist es im VFV-Cup-Finale (Anm.: Florian setzt jetzt schon voraus, dass die Dornbirner ins Endspiel einziehen) zu einem Kurzeinsatz zu kommen.“

Und welche Erwartungen hast Du für die bald beginnende Profikarriere?

„Klarerweise möchte ich mich so schnell es geht in die Kampfmannschaft spielen und dort längerfristig Fuß fassen. Das Wichtigste ist jetzt aber wieder gesund zu werden, denn im Fußball kann – das habe ich jetzt selbst erlebt – alles sehr schnell gehen.“

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für Deinen weiteren Weg. (Günther Böhler – NEUE)

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