Ein Plus erwirtschaftet und Sanierungsbedürftige Birkenwiese

Die Auswirkungen des Konkurses gehören beim FC Dornbirn nun endgültig der Vergangenheit an. Die Rothosen konnten laut der Generalversammlung im Mohren Pavillon im abgelaufenen Vereinsjahr 2014/2015 einen Überschuss von 1000 Euro erwirtschaften. Das gesamte Budget betrug 461.000 Euro. Der zweitälteste Fußballklub in Vorarlberg kann nun mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

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FCD-Vorstand (v.l.n.r.): F. Korbel, O. Hartmann, G. Kirchberger, A. P. Streitler, M. Winsauer, A. Genser, T. Scherz; (Fotos: L. Knobel)

Die Infrastrukturprobleme auf der Birkenwiese sollen in naher Zukunft behoben werden. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Kabinen und auf dem oberen Trainingsplatz auf der Birkenwiese werden demnächst von der Stadt Dornbirn durchgeführt. In der ersten Bauetappe hat die Stadt Dornbirn bereits die Sanitäranlagen erneuert und erweitert. “Das Stadion Birkenwiese ist längst in die Jahre gekommen. Wir sind längst am Ende der Kapazität. Wir denken an ein Aufnahmestopp von Nachwuchsspielern ernsthaft nach. Ich hoffe, dass auf Worte und Versprechen der Bürgermeisterin nun seitens der Stadt auch die Taten folgen”, sagt FC Dornbirn-Präsident Arnold Streitler.

Besonders die Trainingsbedingungen sind durch das Fehlen von Spielfeldern beschränkt. “Ich habe ein großes Herz für den Fußball in Dornbirn. Es ist in dieser Zeit auch nicht leicht einen Verein in dieser Größenordnung zu führen, alle Funktionäre genießen meinen größten Respekt und Anerkennung. Sportlich ist der FC im Aufwärtstrend. Der Einbau der Eigenbauspieler in die Kampfmannschaft ist für mich der richtige Weg. Diese positive Entwicklung sei vor allem auf die gute Arbeit des Vorstands und des Trainerstabs bzw. auf die treue Anhängerschaft zurückzuführen. Ich hoffe es gelingt dem FC Dornbirn auch wieder mal der Aufstieg bzw. die Rückkehr in den Profifußball”, fand Dornbirns Stadtoberhaupt Andrea Kaufmann auch lobende Worte. Der Mitgliederstand hat sich in den letzten fünf Jahren von 74 auf 410 Mitglieder fast verfünffacht. “Eine Gruppe von Verrückten hat vor fünf Jahren den Traditionsverein gerettet. Ihnen gebührt nochmals ein dickes Lob”, weiß Arnold Streitler.

Verein baut auf den Nachwuchs

Bei der Mitgliederversammlung waren neben der Bürgermeisterin Andrea Kaufmann auch vom Hauptsponsor der Mohrenbrauerei Heinz Huber (GF) und Vertriebsleiter Reinhard Hämmerle sowie Jürgen Albrich, Leiter der Sportabteilung der Stadt Dornbirn anwesend. Die Sponsoren und die Politiker lobten die Nachwuchsarbeit bei den Rothosen. Der FC Dornbirn hat knapp dreihundert Nachwuchsspieler in zwanzig Mannschaften. Zudem kicken mehrere Spieler des Vereins derzeit in den Teams der AKA Vorarlberg. “Wir werden alle Kraft in die Jugend investieren und wollen mit den besten Trainern den jungen Talenten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten. Aber die Rahmenbedingungen müssen eben passen”, sagt FCD-“Boss” Arnold Streitler. (Bericht: T. Knobel/vol.at)

Der Neugewählte Vorstand des FC Mohren Dornbirn: Obmann Arnold Streitler, Vizeobmann Georg Kirchberger, Finanzchef Andreas Genser, Schriftführer Markus Winsauer, Öffentlichkeitsarbeit Thomas Scherz, Sponsoren und Infrastruktur Christian Pfanner, Nachwuchsleiter Oscar Hartmann, Wirtschaftschef Ferdl Korbel

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