Rothosen-Jungtrupp schlägt sich achtbar – Starkes ÖFB-CUP-Spiel!

Für uns ist das ÖFB-Cup-Abenteuer nach dem 0:2 gegen St. Pölten leider bereits nach der ersten Runde zu Ende. Unsere Jungs haben dem Erstligisten speziell im zweiten Durchgang einen tollen Fight geliefert!

Viele rassige Torszenen gab es zu bestaunen! (Foto: Luggi Knobel)

Viele rassige Torszenen gab es zu bestaunen! (Foto: Luggi Knobel)

Unter keinem guten Stern stand das Cup-Duell des FC Dornbirn gegen SKN St. Pölten. Neben den schon im Vorfeld bekannten Absenzen von Manuel Honeck und Robin Jenny (Urlaub) musste FCD-Coach Peter Jakubec überraschend auch noch Philipp Hörmann, Niklas Schranz und Jeremy Thurnher (alle krank) vorgeben. Somit fanden sich bei den Messestädtern insgesamt sieben Akteure im Alter von 19 Jahren und jünger auf dem Spielbericht. Die Jung-Truppe verkaufte sich aber trotz frühem Rückstand sehr gut und unterlag am Ende nur mit 0:2.

Früher Rückstand

Dem Favoriten aus der Erste Liga gelang auf der Birkenwiese durch Daniel Segovia nach nur 110 Sekunden das 1:0. Der Goalgetter setzte einen Abpraller in die lange Ecke. Im weiteren Verlauf bestimmten die Gäste das Geschehen, doch Segovia (11.) und Patrick Schagerl (18.) scheiterten. In der 25. Minute der zweite Gegentreffer. Dornbirn-Keeper Dominik Seiwald machte einen Ausflug und wurde dafür von Lukas Thürauer mit einem Heber aus 40 Metern bestraft. Zehn Minuten später folgte eine Doppelchance für St. Pölten. Da aber Marc Kühne vor Segovia klärte und Mathias Wehinger nach Grasegger-Schuss auf der Linie rettete, blieb es beim 0:2 aus Sicht der Rothosen, die durch Wehinger (38.) noch zu einer Möglichkeit kamen.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Hausherren sehr engagiert. St. Pölten-Goalie Christoph Riegler hatte aber mit einem Schuss von Andrea Lo Re (49.), der kurz darauf zudem knapp drüberzielte, keine Mühe. Auf der Gegenseite traf Michael Huber (59.) per Kopf die Latte, am Ende blieb es aber beim 2:0 für die Daxbacher-Elf. Die 1000 Fans sahen eine unterhaltsame Partie, in der sich der Underdog durchaus den Ehrentreffer verdient hätte.

So sahen dies auch die beiden Cheftrainer Jakubec und Karl Daxbacher. „Das schnelle 1:0 hat uns die Sache erleichtert. Die ersten 45 Minuten waren in Ordnung, danach bin ich nicht zufrieden. Dornbirn hätte sich ein Tor verdient“, gab der ehemalige Nationalspieler preis. „Wir haben nie aufgegeben. Es hat richtig Spaß gemacht den Jungs zuzusehen. Leider ist uns kein Treffer gelungen“, stellte Jakubec fest. (Günther Böhler – NEUE am Sonntag)

 

Trainer Peter Jakubec nach dem CUP-Spiel…
„Der Matchplan war eigentlich darauf angelegt, solange als möglich die Null zu halten und Nadelstiche zu setzen. Der Matchplan hielt ganze 2 Minuten. Dann noch der schwere Fehler zum 0-2 und das Spiel David gegen Goliath war eigentlich schon fast entschieden. Und trotzdem, das was meine Mannschaft in Folge abgeliefert hat, war so erfrischend und engagiert, dass ich trotz der Niederlage stolz auf die Jungs bin. Es hat mir, und auch den Zuschauern, vor allem in der zweiten Halbzeit Spaß gemacht zuzuschauen. Es wäre spannend gewesen, hätte Wehinger das 1-2 gemacht oder wir hätten in der zweiten Halbzeit die eine oder andere Chance genutzt. In Summe steigt St. Pölten natürlich verdient auf, aber in Anbetracht unserer Möglichkeiten haben wir einen tollen Fight geliefert.“

 

FC Mohren Dornbirn – SKN St. Pölten 0:2 (0:2)
Stadion Birkenwiese, 1000 Zuschauer, SR Heiss

Torfolge: 0:1 Segovia (2.), 0:2 Thürauer (25.)

Gelbe Karten FCD: Kircher (49.), Mair (61.), Kühne (67./alle Foulspiel)

FC Mohren Dornbirn: Seiwald; Prirsch, Kühne, Heidegger, Mair; Özüyer, Joppi, Kircher, Allgäuer (88./Bokanovic), Wehinger (58./Stoss); Lo Re;

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