Rothosen-Talent Florian Prirsch im WAF-Interview!

Nach vielen Jahren bei der AKA Vorarlberg bist du in der Winterpause wieder zu deinem Stammverein Dornbirn gewechselt. Wie wichtig ist dir die Sportart Fußball und was motiviert dich Woche für Woche?
Florian PrirschFußball ist alles für mich. Mein gesamtes Leben ist auf diese Sportart ausgerichtet. Die Schule, meine Freizeit und auch mein Lebensstil. Es gibt eigentlich keinen Moment, bei dem ich gerade nichts mit Fußball zu tun habe. Entweder trainiere ich, oder ich schaue oder denke an das runde Leder. Mich motiviert vor allem der Spaß am Fußball und dieses Besessen sein am Erfolg. Es gibt eben kein schöneres Gefühl als Erfolg zu haben. Eben dieser Erfolg ist das Resultat harter Arbeit. Genau das sind dann die besonderen Momente, wenn man für seine harte Arbeit belohnt wird.

Du hättest in deinen jungen Jahren schon den Sprung zu Rapid Wien machen können, hast dich dann aber dagegen entschieden. Was bindet dich so an’s Ländle?
Ich habe mich damals für Vorarlberg entschieden, weil die Bedingungen für meine Entwicklung hier derzeit besser sind, als in der Hauptstadt. Für mich ist zudem auch die Matura ein wichtiges Ziel, die ich hier in Vorarlberg mache. Und auch fußballerisch bin ich voll davon überzeugt, dass ich mich beim FC Dornbirn gut weiterentwickeln kann.

Du bist vor einer Woche mit dem FC Dornbirn in die Vorbereitung gestartet. Ist der Sprung von der Toto Jungendliga zum FC Dornbirn für dich persönlich eine große Umstellung?
Der Sprung in den Männerfußball ist auf jeden Fall eine Umstellung. Die Spielweise ist viel körperbetonter und robuster, dennoch kommen die spielerischen Fähigkeiten nicht zu kurz. Trotzdem spielen auch Männer “nur” Fußball und kochen nur mit Wasser, deshalb werde ich mich den neuen Bedingungen gut anpassen.

Von welchem Trainer konntest du bisher am meisten lernen bzw. wer hat dich in deiner Karriere weitergebracht?
Jeder Spieler lernt von allen Trainern etwas anderes. Wen ich aber besonders herausheben möchte, sind vor allem Günther Kerber, Teddy Pawlowski und Manfred Zsak. Günther Kerber hat eine unglaubliche Grundlage für den Fußball geschaffen, er legte sozusagen den Grundstein für den Erfolg. Teddy Pawlowski brachte mich in den Zeiten der Akademie vor allem spielerisch und charakterlich weiter. Es war Tag für Tag ein Genuss von ihm betreut zu werden. Und seit ich unter Manfred Zsak im Jugendnationalteam spiele, lerne ich auch viel von ihm, vor allem im taktischen Bereich. Ich bin allen sehr dankbar für ihre Mühe und weiß dies sehr zu schätzen. Zudem fühle ich mich beim FC Dornbirn unter Peter Jakubec in sehr guten Händen.

Für welchen Verein würdest du in Zukunft gerne einmal spielen?
Natürlich habe auch ich Träume irgendwann mal bei einer großen Mannschaft wie zum Beispiel dem FC Bayern München zu spielen. Meine Leistungen werden es dann zeigen, wo der Weg für mich hinführen wird.

Viel Glück im Frühjahr mit dem FC Mohren Dornbirn in der Regionalliga West!

Das Interview führte “wearefootball”.

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