Unsere Rothosen gewinnen bei den Wacker Fohlen

Rund 100 Zuseher bereuten am Samstagnachmittag ihr Kommen zur Partie zwischen dem Wacker II und dem FC Mohren Dornbirn wohl in keiner Weise, bekamen die Fans doch insgesamt sieben Tore und eine glatte rote Karte zu Gesicht. Am Ende hatten die Gäste aus Vorarlberg knapp die Nase vorne und freuen sich über glückliche, aber nicht unverdiente drei Punkte.

Chrise hatte den Ball immer Visier und war einer der Besten am Platz!

Chrise hatte den Ball immer im Visier und war einer der Besten am Platz!

Die erste Halbzeit begann dann mit einem bzw. besser gesagt gleich mit zwei Paukenschlägen. Bereits in der zweiten Spielminute verwandelte Fodor einen kurz abgespielten Freistoß direkt zum 1:0 für die Wacker-Fohlen, die Dornbirner schlugen jedoch postwendend zurück. Nur eine Minute später war der aufgerückte Goalgetter Dominik Heidegger nach einem Eckball zur Stelle und erzielte per Kopf den 1:1-Ausgleich (3.). Wacker, ohne Unterstützungen aus dem Profikader angetreten, agierte zwar spielbestimmend, konnten jedoch vorne kaum zwingende Torchancen herausholen. Dafür waren die Innsbrucker in der Defensive an diesem Tag ziemlich anfällig. Nach einem schönen Diagonalsprint legte Honeck den Ball ideal zurück auf Elvis Alibabic und der Stürmer netzte zum 1:2 für die Vorarlberger ein (24.). Wacker steckte indes nicht auf und kam knapp zehn Minuten später wieder heran. Nach einem schnellen Umschaltspiel erhielten die Innsbrucker nach einem vermeintlichen Foul an Rieder einen Strafstoß zugesprochen, den Augustin souverän zum 2:2 verwandelte. Doch Wacker brachte das Remis nicht in die Halbzeit. Kurz vor dem Pausenpfiff verteidigten die Grumser-Schützlinge einmal mehr nicht aggressiv genug und Manuel Honeck schob nach idealer Alibabic-Vorlage zum 2:3 für Dornbirn ein (42.). Damit ging es dann wenig später auch in die Pause.

Blitzstart reicht für Dornbirn

Nach dem Seitenwechsel waren die Innsbrucker motiviert und drängten auf den Ausgleich. Den ersten Dämpfer setzte es allerdings bereits in der 47. Spielminute, als Philipp Hörmann mit einem Traumtor aus 25 Metern genau unter die Latte das 2:4 erzielte. Ab diesem Zeitpunkt ging ein Ruck durch die Heimmannschaft. Opuhac schloss eine Kombination durch die Mitte zum 3:4 ab und ließ seine Mannschaft wieder hoffen (76.). Doch Dornbirn spielte den nun knappen Vorsprung routiniert über die Zeit, wenngleich die Vorarlberger die letzten Minuten in Unterzahl absolvieren mussten. Elvis Alibabic ließ sich nämlich nahe dem Schiedsrichter zu einem verbalen „Entgleiser“ verleiten und wurde von diesem dann per roter Karte vom Platz gestellt. Am Ergebnis änderte sich jedoch auch ohne Alibabic nichts mehr, es blieb beim knappen Auswärtssieg der Vorarlberger.

Fazit: Vorne Hui, hinten Pfui – so das Spiel des FC Wacker Innsbruck II phasenweise. Die Wacker-Fohlen fingen sich zu spät und konnten den Rückstand dann nicht mehr drehen. Dornbirn agierte clever und äußerst effizient und jubelte am Ende nicht unverdient über einen leicht glücklich zustande gekommenen Sieg. (Bericht: fanreport.com)

 

Ein glücklicher Peter Jakubec nach dem Spiel…
„Es fehlt im Moment die Ballsicherheit in unserem Spiel. Der Gegner war sehr unangenehm zu spielen, ausgestattet mit den Tugenden einer unbekümmerten Amateurmannschaft. Damit hatten wir so unsere Probleme. Auswärts zählen aber immer nur die Punkte, und die bleiben bei uns.”

 

Wacker Innsbruck II – FC Mohren Dornbirn 3:4 (2:3)
Tivoli W1, 100 Zuschauer, SR Weghofer

Torfolge: 1:0 Fodor (2.), 1:1 Heidegger (3./Kopfball), 1:2 E. Alibabic (24.), 2:2 Augustin (36.), 2:3 Honeck (42.), 2:4 Hörmann (47./Weitschuss), 3:4 Opuhac (70.)

Gelbe Karten FCD: Heidegger (22.), Domig (23.), Seiwald (36./alle Foulspiel)

Rote Karte FCD: E. Alibabic (85./Beleidigung)

FC Mohren Dornbirn:
Seiwald; Hirschbühl, Heidegger, Kirchmann, Kaya; Kühne (73./Hasberger), Domig (93./Smoljanovic), Kircher, Hörmann (58./Joppi), Honeck; E. Alibabic

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