Wie der Phönix aus der Asche

Der FC Dornbirn versöhnte seine Fans, die in der Meisterschaft lange zittern mussten, mit dem dritten Cupsieg innerhalb von vier Jahren. 

1Freudestrahlend stand Rothosen-Chefcoach Peter „Jaki“ Jakubec nach dem Schlusspfiff auf dem grünen Rasen und beobachtete den Jubel seiner Mannschaft. „Ich freue mich riesig für die Jungs. Sie haben sich in den letzten Partien besonders weiterentwickelt.“ Für die Dornbirner war das Endspiel im 38. VFV-TOTO-Cupfinale jedoch ein Spiegelbild der abgelaufenen Westliga-Saison, die zahlreiche Höhen und Tiefen in sich hatte. „Wir waren weg und dann plötzlich wieder da“, brachte es der Übungsleiter der Rothosen auf den Punkt.

Jakubec verteidigt Titel

3Für Jakubec, der sich im Vorjahr den Pott mit den Altacher Amateuren holte, war es eine Titelverteidigung der speziellen Art. In seinem Gefolge gelang auch seinen Akteuren Marc Kühne und Stephan Kirchmann dasselbe Kunststück. Für Kirchmann, der auch 2011 beim Sieg der Dornbirner dabei war, ist es zudem der dritte Cupsieg. „Das ist ein super Erlebnis, ein absolutes Highlight. Wir haben uns als Einheit präsentiert. Der Charakter der Mannschaft ist phänomenal“, streute Kirchmann seinen Teamkollegen Rosen. Ebenfalls auf drei Cuperfolge kommt auch Kevin Dold – übrigens ein Hohenemser, der sowohl 2011, 2012 und natürlich heuer im Herrenried mitmischte.

Versöhnliches Ende

4Und allen Grund zur Freude hatten natürlich auch die zahlreichen FCD-Fans unter den 1500 Zuschauern. Der dritte Cupsieg innerhalb von vier Jahren sorgte für ein doch noch versöhnliches Ende der Saison 2013/14. Die Dornbirner, die vor der Amtsübernahme von Jakubec Ende September mit nur zwei Punkten das Westliga-Tabellenende zierten, schafften nun nach dem Klassenerhalt (Anm.: Platz neun mit 34 Punkten) auch den Titelgewinn im VFV-Cup. Die Messestädter sind somit wie der Phönix aus der Asche auferstanden.

(Ein Bericht von Günther Böhler und Emanuel Walser – NEUE/Fotos: Dietmar Stiplovsek)

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