WIR SIND VFV-CUP-SIEGER 2013/2014!

In einem an Dramatik kaum zu überbietenden VFV-Cupfinale setzten wir uns dank eines „Last-second-Treffers“ gegen den Underdog Hohenems mit 4:3 durch.

Die Partie drohte von Anfang an eine sehr einseitige Angelegenheit zu werden. Wir spielten nach dem Klassenerhalt befreit auf und ließen von Anpfiff an unsere spielerische Klasse aufblitzen. Gekonnt kompinierten wir uns durch des Gegners Reihen und kamen so zu Chancen im Minutentakt. Das war nicht nur schön anzuschauen, sondern auch effektiv: Nach gut zehn Minuten spielten Dursun Karatay und Elvis Alibabic mit der VfB-Defensive „suchs Balli”, ehe Letzterer von Ems-Keeper Martin Bischof regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Penalty verwandelte Dominik Heidegger souverän zum 1:0. Auch in weiterer Folge hatte der Ball nur uns Rothosen zum Freund, bis auf einen Kopfball von Marco Feuerstein (25) blieb FCD-Keeper Reuf Durakovic beschäftigungslos. Dass wir nicht schon zeitiger den Sack zumachten, lag unter anderem an Elvis Alibabic und Manuel Honeck. Ersterer schoss aus drei Metern über das leere Tor (32.) und Manuel nur eine Minute später genau in die Arme vom Emser-Schlussmann.

Und wie so oft, sollte sich eine solch säumige Chancenverwertung rächen: In der 36. Spielminute wurde Daniel Wäger im Strafraum gefoult, Johannes Klammer nahm das Elfergeschenk dankend an und traf zum 1:1-Pausenstand.

Großes Kino im zweiten Abschnitt

Die zweite Hälfte bot nach einer etwas langatmiger Overatüre dann richtig großes Kino. Den Auftakt zum Spektakel machte Alibabic, der im zweiten Anlauf nach einer Honeck-Vorlage Dornbirn erneut in Front brachte (74.). Nur zwei Minuten später übte sich das Duo im Rollentausch: Alibabic assistierte Honeck – der traf per Kopf zum 3:1. Hätte der Gegner nicht Hohenems geheißen – der Sieg wäre wohl in trockenen Tüchern gewesen.

Doch die Spiegel-Elf ließ die weiße Flagge stecken und blies stattdessen bedingungslos zum Angriff. Ganze zwei Minuten genügten den Emsern für ihr furioses Comeback: Erst traf Manuel Dolischka aus einem Getümmel (82.), dann netzte Feuerstein per Kopf ein (84.). Das Herrenriedstadion wurde nun endgültig zum Tollhaus, kein Zuschauer, den es auf seinem Sitz hielt.

Die Fans waren schon ganz auf Elferschießen einstellt, als Dursun Karatay seinen großen Auftritt hatte. Sekunden vor dem Abpfiff lupfte er den Ball gekonnt über den Gegenspieler, um ihn dann per Außenrist im Kreuzeck zu versenken. Wir durften danach alle kollektiv jubeln und Hohenems blieb nur die Schockstarre. (Günther Böhler/Emanuel Walser/FCD/Fotos: Dietmar Stiplovsek)

 

Unser Trainer Peter Jakubec: „Eine unglaubliche Saison die wir sogar mit einem Titel abschließen konnten. Ich freue mich für den gesamten Verein, für unseren Fansklub die White Devils, unsere Funktionäre und vor allem für meine Spieler. Die Jungs haben im Frühjahr einen Riesenjob abgeliefert. Der Druck der letzten Wochen war enorm und ich wußte nicht, ob wir die Spannung für´s Finale hoch halten konnten. Doch die Jungs wollten den Titel und sind zurecht für ihre Einstellung belohnt worden. Ein Kompliment an Hohenems für ein tolles Spiel!“

Dursun Karatay: „Das war eine tolle Partie. Ich freue mich riesig über den Sieg und meinen entscheidenden Treffer. Das ist ein wichtiger Erfolg für die ganze Mannschaft nach dieser Saison. Gratulation an die Emser. Das junge, hungrige Team hat sich als hartnäckiger Gegner gezeigt.“

Reuf Durakovic: „In dieser Saison hatten wir oft Pech, doch jetzt war das Glück auf unserer Seite. Das war ein Finale mit allen Höhen und Tiefen. Wir haben unser starkes Frühjahr mit dem Cupsieg gekrönt. Der Schritt im Winter zu Dornbirn war für mich sehr wichtig. Ich bedanke mich beim FC Dornbirn sowie Thomas Schneider und freue mich auf die neue Herausforderung in Ried.“

 

38. VFV-Toto-Cup, Finale

FC Mohren Dornbirn 1913 – VfB Hohenems 4:3 (1:1)
Herrenriedstadion, 1500 Zuschauer, SR Zubcic

Torfolge: 1:0 Heidegger (11./Foulelfmeter), 1:1 Klammer (38./Foulelfmeter), 2:1 Alibabic (74.), 3:1 Honeck (77./Kopfball), 3:2 Dolischka (84.), 3:3 Feuerstein (86.), 4:3 Karatay (93.)

Gelbe Karten FCD: 37. Kühne, 58. Karatay, 62. Kirchmann, 70. Domig, 85. Dold

FC Mohren Dornbirn 1913:
Durakovic; Kühne, Heidegger, Pircher, Breitenberger (76. Petkovic); Yasar (70. Banoglu), Domig, Kirchmann, Honeck, Karatay; Alibabic (81. Dold)

 

WIR DANKEN ALLEN UNSEREN MITGLIEDERN, FANS, GÖNNERN UND SPONSOREN FÜR EURE TOLLE UNTERSTÜTZUNG IN EINER BEWEGTEN SAISON!!

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