Ups we did it again – Auswärtssieg im Traditionsderby in Bregenz

Wie schon im Herbst zog SW Bregenz gegen unsere Rothosen mit 2:5 den Kürzeren. In dieser Form haben wir mit den hinteren Tabellenregionen bald nichts mehr zu tun.

Chrise hielt trotz Verletzung 75 Minuten durch und bot dabei wie seine Kollegen eine sensationelle Leistung! (Foto: vol.at)

Chrise hielt trotz Verletzung 75 Minuten durch und bot, wie seine Kollegen, eine sensationelle Leistung! (Foto: vol.at)

Das Städte-Duell bot den 800 Derby-Fans im Casino-Stadion von der ersten Minute an einiges an Unterhaltung. Die ersten Möglichkeiten hatten die Hausherren. Unverdorben (4.) zögerte zu lange und Topduman (10.) zielte, wie auch  Einsle vier Minuten später, knapp vorbei. Und obwohl wir uns  zuvor nicht versteckten, fiel der Führungstreffer in die Kategorie „Fast aus dem Nichts“. Dominik Heidegger verwandelte in Minute 17 im zweiten Anlauf einen Foulelfmeter, der von Bundesliga-Schiedsrichter Robert Schörgenhofer nach einem Duell zwischen Elvis Alibabic und SW-Verteidiger Kresser verhängt wurde. Nach diesem 1:0 hatten unsere Rothosen das Spiel im Griff, doch Pascal Breitenberger und Alibabic scheiterten am gut disponierten Bregenz-Keeper Kloser. Den nächsten Treffer schossen aber die SW. Topduman sorgte mit einem platzierten Schuss aus zehn Metern für den Ausgleich. Nun ging es flott hin und her. Christoph Domig (37.) beförderte freistehend den Ball über das Gehäuse und praktisch im Gegenzug war Reuf Durakovic bei einem Gomes-Schuss mit den Fingerspitzen dran. Kurios Treffer Nummer zwei des FCD in der 39. Minute: Nach einem Stangenschuss pariert Kloser einen Alibabic-Schuss, doch Bregenz bekommt den Ball nicht weg und Dursun Karatay trifft aus spitzem Winkel mit einem Heber via Querlatte zum 2:1.

Unsere Jungs gaben den Ton an

Kurz nach der Pause wurde ein schwerer Abspielfehler der Bregenzer an der Strafraumgrenze eiskalt bestraft. Domig legte quer für Alibabic (47.) und der erhöhte mühelos auf 3:1. 20 Minuten später hätte Unverdorben noch für Hoffnung sorgen können, doch Durakovic parierte dessen Kopfball aus kurzer Distanz. Unsere Truppe hingegen, die machte es den Heimischen vor. Nach einem Stangenschuss besorgte der eingewechselte Emre Altindal (80.) per Rebound den vierten Treffer und Alibabic legte sieben Minuten später nach. Das 2:5 von Topduman durch einen dreimal ausgeführten Elfmeter in der Schlussminute war nur mehr Kosmetik. (Günther Böhler / FCD)

Vielen Dank auch an unseren Fanklub: An die 50 White Devils sorgten 93 Minuten lang für Bundesliga-Stimmung – weiter so Burschen!

 

Trainer Peter Jakubec zu diesem hervorragenden Erfolg: „Für unser Team sind es drei Punkte und viel Selbstvertrauen für die nächsten Runden. Für unsere Fans ist der Sieg in Bregenz natürlich mehr als das. Darum freue ich mich für mein Team, welches sehr souverän aufgetreten ist und das Spiel verdient gewonnen hat, als auch für unsere Fans, die diesen Sieg verdient haben!“

 

SW Bregenz – FC Mohren Dornbirn 1913 2:5 (1:2)
Casinostadion, 800 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Torfolge: 0:1 Heidegger (17./Foulelfmeter), 1:1 Topduman (28.), 1:2 Karatay (40.), 1:3 Alibabic (47.), 1:4 Altindal (80.), 1:5 Alibabic (86.), 2:5 Topduman (90./Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Kühne (57.), Domig (70.), Alibabic (91./FCD/alle Foulspiel)

SW Bregenz:
Kloser; Malin, Steinhauser, Kresser, Yildiz (58. Alibabic); Zoric, Mair; Topduman, Einsle (58. Kilicer); Unverdorben, Gomes

FC Mohren Dornbirn 1913:
Durakovic; Kühne, Heidegger, Pircher, Petkovic; Breitenberger (52. Altindal), Kirchmann (83. Uyanik), Domig (75. Dold), Banoglu; Karatay, Alibabic

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