Spitzenleistung unserer Rothosen – Den überlegenen Leader am Rande einer Niederlage!

Mit einer bärenstarken Leistung hielten wir den Fast-Meister in Schach und hätten mit etwas mehr Glück im Abschluss sogar als Sieger vom Platz gehen können. Trainer Peter Jakubec war nach dem Ausfall von Stephan Kirchmann gezwungen die Viererkette neu zu besetzen. Und die Umstellung machte sich prompt bezahlt. Pascal Breitenberger bot in seinem ersten Spiel für den FCD eine exzellente Leistung und auch Johannes Hirschbühl wusste in der Innenverteidigung zu überzeugen.

Hirschi mit einer starken Leistung hatte alles im Griff! Foto: pressefoto-austria

Hirschi bot eine starke Leistung! Foto: pressefoto-austria

Von Anfang an hielten unsere Jungs sich an die Ansage unseres Trainers: „Wir verzichten auf taktisches Geplänkel und spielen aggressiven laufstarken Fußball“, gesagt getan. In der 6. Spielminute fanden Semih Yasar und Can Kevin Banoglu eine Doppelchance vor. Doch beide scheiterten nur knapp. Nur Zwei Minuten später hätte der glücklose Elvis Alibabic auf 1:0 stellen müssen. Nach 11 Minuten konnte sich Reuf Durakovic das erste Mal auszeichnen. Er hielt eine Freistoß-Bombe von Mayer bravourös. In den nächsten 20 Minuten war es ein offener Schlagabtausch. Vor der Pause hatten beide Teams noch eine Torchance. In Minute 31 Elvis Alibabic alleine vorm Gäste-Keeper und in der 34. Minute flogen im FCD-Strafraum alle bei einer gefährlichen Austria-Flanke vorbei. So ging es etwas glücklich für die Salzburger mit einem Remis in die Halbzeit.

Ausgeglichene zweite Halbzeit

Nach der Halbzeit sahen die knapp 1500 Zuschauer auf der Birkenwiese Chancen auf beiden Seiten. Die Violetten waren zwar optisch überlegen doch die besseren Möglichkeiten fanden unsere Rothosen vor. Der eingewechselte Jan Gmeiner (65.) und der wieder sehr stark spielende Manuel Honeck (75.) scheiterten allerdings jeweils per Weitschuss an Gäste-Schlussmann Ebner. Auf der anderen Seite fand der bullige Onisiwo die beste nennenswerte Möglichkeit der Salzburger vor (47.).

Der starke Tiroler Schiedsrichter Fischer hatte mit seinen Kollegen an den Linien die Partie jederzeit unter Kontrolle. Auch die Gelb-Rote Karte gegen Christoph Domig war gerechtfertigt (92./wiederholtes Foulspiel). Die Stimmung im Stadion war einzigartig – wie jedes Mal gegen Austria Salzburg. Sowohl im wie auch außerhalb vom Stadion gab es keinerlei Schwierigkeiten.

 

Trainer Peter Jakubec zum Spiel: „In Summe geht das Remis in Ordnung. Hatten wir in der ersten Halbzeit 2-3 echt tolle Möglichkeiten, war die Austria in der 2. Halbzeit das bestimmende Team. Wir sind in der 2. Halbzeit auch nicht mehr ins Pressing gekommen, da sich die Austria sehr ballsicher und beweglich zeigte. Den einen oder anderen Konter hätten wir besser ausspielen müssen. Das Spiel hatte heute viele Helden, vielleicht müssen wir Durakovic herausheben. Er hatte nach 20 Minuten, nach einem Zusammenprall, große Probleme mit dem Sprunggelenk, hat aber die Zähne zusammen gebissen und durchgehalten. Es war heute ein Punkt für den Kopf. Jetzt gilt es aber auch Punkte für die Tabelle zu machen.“

 

FC Mohren Dornbirn 1913 – SV Austria Salzburg 0:0 (0:0)
Stadion Birkenwiese, 1450 Zuschauer, SR Fischer

Gelbe Karten FCD: Domig (30./Foulspiel)

Gelb-Rote Karte FCD: Domig (92./wiederholtes Foulspiel)

FC Mohren Dornbirn 1913:
Durakovic; Kühne, Hirschbühl, Heidegger, Breitenberger; Yasar, Domig, Banoglu; Honeck, Karatay (46. Gmeiner/87. Pircher), Alibabic (68. Altindal)

SV Austria Salzburg:
Ebner; Strauss, Zia (63. Reifeltshammer), Onisiwo, Katnik, Simic, Kircher (46. Friedl), Perlak, Mayr (54. Vujic), Sommer, Mayer;

Schreibe einen Kommentar