Die Rothosen geben klar den Ton an

Der FC Mohren Dornbirn 1913 zeigte sich beim Hallenmasters in Torlaune und löste souverän das Finalticket!

Hallenmasters Wolfurt, Hallenfussball, Halbfinalgruppe 2, SCR Altach Amateure (weiss) - FC DornbirnBereits vor dem ersten Spiel der hochkarätigen Halbfinal-Gruppe 2 war eines klar: Mindestens ein Westliga-Verein muss in der Wolfurter Hofsteighalle vorzeitig die Segel streichen. Am Ende hieß es für die Altacher Amateure „Auf Wiedersehen“ und Bregenz kam mit etwas Glück weiter.

 

Die feine Klinge

Im Auftaktspiel gegen die Amateure hatten die Jungs von der Birkenwiese noch Anlaufschwierigkeiten. Erst in den letzten zwei Minuten verwandelten Yasar und Co. einen 0:1-Rückstand in ein 3:1. Beim zweiten Auftritt gegen Underdog Schwarzach gab es dann schon einige Male die feine Klinge zu sehen. Der 4:1-Sieg war mehr als eine klare Sache. Und als Draufgabe schossen die Rothosen die Schwarz-Weißen aus Bregenz mit 6:1 vom grünen Kunststoffbelag. Zu diesem Zeitpunkt war schon klar, dass an diesem Abend für die Bregenzer und Rheindörfler im Kampf um den Gruppensieg nur Statistenrollen übrig blieben.

Karatay im Alleingang

Im weiteren Verlauf erwischte es die zweite Garnitur aus Altach besonders schlimm. Nach dem 0:1 gegen Admira Dornbirn stand man schon unter Zugzwang und die 3:4-Overtime-Niederlage gegen Bregenz – die Fohlen führten schon 3:1 – bedeutete das endgültige Aus. Für die Bodenseestädter hingegen stand die Tür zum großen Finale somit wieder weit offen. Im allerletzten Spiel musste gegen den FC Nenzing, der mit Gastspieler Patrick Scherrer in seinen Reihen in Lauerstellung lag, ein Sieg her. Der FC Dornbirn machte zuvor mit zwei weiteren Erfolgen – Dursun Karatay erlegte Nenzing im Alleingang und im Stadt-Derby raubte man der Admira die letzte Aufstiegshoffnung – alles klar. Beim souveränen Durchmarsch des FCD kassierte der 18-jährige Keeper Marc Gabrielli nur drei Gegentreffer.

Wie schon so oft bei der 18. Auflage des Hallenmasters fiel die Entscheidung um das zweite Ticket im allerletzten Spiel. In einem wahren Krimi behielt SW gegen Nenzing in der Verlängerung die Oberhand. (Günther Böhler/Foto: Philipp Steurer)

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