Unglückliche Niederlage gegen Kufstein

Semih Yasar verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1, aber Dornbirn verlor gegen Kufstein.

Im letzten Heimspiel der Herbstrunde waren die Rothosen gegen den FC Kufstein zwar die bessere Mannschaft, gleichzeitig aber auch glücklos und verloren mit 1:2. Coach Peter jakubec zeigt sich in seinem Kommentar mit dem Einsatz seiner Mannschaft zufrieden, weiß aber auch, dass noch viel zu tun ist.

Bereits in der zweiten Minute mussten die Dornbirner einen Gegentreffer hinnehmen. Markus Unterrainer köpfte den Ball zum frühen 0:1 ins Tor. Die Jakubec-Truppe ließ aber nicht die Köpfe hängen und drängte auf den Ausgleich. Über weite Strecken hatten sie das Spiel gut unter Kontrolle, konnten die Feldüberlegenheit in der ersten Hälfte aber nicht in Tore ummünzen.

Kurz nach Wiederanpfiff gab es die bisher größte Chance für die Dornbirner. Torjäger Elvis Alibabic bekam den Ball im Strafraum, machte aus unangenehmer Lage eigentlich alles richtig, sein Schuss ging aber leider nicht ins Tor sondern prallte von Unterseite der Querlatte ab. In der 55. Minute war es dann endlich soweit. Nachdem Jan Gmeiner im Strafraum gelegt worden war, knallte Kapitän Semih Yasar den Elfmeter für die Rothosen unhaltbar unter die Latte. Jetzt begannen die Hausherren noch mehr Druck aufzubauen und drückten auf den Sieg. Schließlich waren es aber die Gäste, die aus einem schnellen Konter in der 67. Minute das erneute Führungstor erzielten. Die Dornbirner waren in der Schlussphase bemüht, die drohende Niederlage noch abzuwenden, am Ende blieb es aber bei der bitteren 1:2 Niederlage.

 Statement zum Spiel von Coach Peter Jakubec:

Es klebt uns das Pech buchstäblich an den Füßen. Kufstein weiß wahrscheinlich selber nicht, wie sie mit 3 Punkten vom Platz gehen konnten. Wir waren das wesentlich aktivere, das bestimmende Team. Hatten einen Lattentreffer, einmal wird auf der Linie gerettet, Alibabic scheitert vor dem TH alleine, 3x (!!!) starten wir aus keiner Abseitsstellung (lt. Video) und laufen alleine auf den Torhüter und werden zurückgewunken. Das Spiel muss eigentlich klar zu unseren Gunsten enden und trotzdem stehen wir mit leeren Händen da.

Aber es sind auch wieder einige taktische Fehler, nicht nur bei den Gegentoren, passiert. Daraus werden wir lernen. Wir müssen das Glück einfach wieder auf unsere Seite ziehen und müssen weiter an unsere Möglichkeiten glauben! Jedenfalls haben unsere Zuschauer gesehen, dass die Mannschaft lebt und weit davon entfernt ist aufzugeben!

Schreibe einen Kommentar